Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Vorbereitung der öffentlichen Anhörung "Kinder- und Altersarmut in Wandsbek"  

 
 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für soziale Stadtentwicklung Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 26.08.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:20 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
 
Protokoll

Frau Weldemann weist darauf hin, dass die Fragestellung, inwieweit die Gesellschaft insgesamt mit dem Thema "Altersarmut" konfrontiert werden sollte, bisher nicht mit in die Überlegungen bzw. den Fragenkatalog aufgenommen worden sei. Der Schutz Betroffener vor Vereinsamung, Abgleiten in Suchproblematiken oder Ausgrenzung sei Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Sie bietet hierzu eine Vorbereitung des Themas durch den Seniorenbeirat an.

 

Frau Folkers spricht sich dafür aus, diese Frage im Rahmen der an die Fachvorträge anschließenden Diskussion beantworten zu lassen.

 

Frau Melzer erkundigt sich nach dem Stand zur Begleichung des durch Herrn Dr. Hammer geforderten Honorars bzw. danach, ob eine Alternativentsendung eines anderen Referenten aus der Fachbehörde möglich sei.

 

Frau Folkers weist auf die bereits erfolgte Stellungsnahme ihrer Fraktion hin, wonach diese Bedenken in Bezug auf eine mögliche Präjudizierung hege und eine Entscheidung des Präsidiums in der Angelegenheit wünsche. Fachlich spreche sie sich jedoch weiterhin für die Einladung von Herrn Dr. Hammer aus, da dieser eine wichtige Position als zweiter Fachreferent bei der Veranstaltung einnehme und es laut der Fachbehörde keine Alternativen gebe. Außerdem betont sie die Notwendigkeit der Finanzierung eines externen Moderators für die Veranstaltung.

 

Herr Paustian-Döscher erklärt für seine Fraktion, dass er die Hinzuziehung von Herrn Dr. Hammer aus fachlicher Sicht ebenfalls begrüße.

 

Frau Lafrenz bietet an, Herrn Dr. Hammer zu der Veranstaltung abzuholen.

 

Herr Laugell weist darauf hin, dass bei der Ladung externer Referenten grundsätzlich mit der Erhebung von Honorarforderungen gerechnet werden müsse.

 

Ergebnis:

 

Inbezug auf die Honorarforderung des Referenten Dr. Hammer spricht sich der Ausschuss für dessen Einladung aus fachlicher Sicht und mangels Alternative aus, bittet jedoch das Präsidium um Beratung dieses Falles und künftiger Fälle, um eine Präjudizierung zu vermeiden.