Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Erhalt des Projektes "Nachbarschaftsmütter" in Hohenhorst Debattenantrag der CDU- Fraktion  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek
TOP: Ö 5.2
Gremium: Bezirksversammlung Wandsbek Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 15.05.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
XIX-5395 Erhalt des Projektes "Nachbarschaftsmütter" in Hohenhorst
Debattenantrag der CDU- Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Folkers erklärt, dass das Projekt „Nachbarschaftsmütter“r die Zukunft gesichert werden solle. Darüber hinaus solle auch das Projekt „auf-Kurs“ erhalten bleiben, da hierin die „Nachbarschaftsmütter“  integriert seien.  Sie mache darauf aufmerksam, dass die Nachbarschaftshilfe ein wichtiger Aspekt des Miteinanders in einer Großstadt sei, um die Integration des Einzelnen in das unmittelbare Wohnumfeld und die soziale Einbindung zu fördern. Erste Kontakte durch die „Nachbarschaftsmütter“rden bei Sprachproblemen helfen und Hemmnisse überwinden. Sie fordert, dass dieses Projekt in eine stetige Hilfe umgesetzt würde.

Herr Ludwig-Kircher befürwortet das Projekt „Nachbarschaftsmütter“, welches sich an das erfolgreich laufende Wilhelmsburger Projekt „Inselmütter“ anlehnen würde. Er weist darauf hin, dass der Fortbestand des Projekts nicht bedroht sei. Das Projekt solle Zeit bekommen, sich zu bewähren, da die „Nachbarschaftsmütter“  erst seit März 2014 für ein Jahr organisiert wären. Die Finanzierung  von 46.500 € pro Jahr erfolge über das Spendenparlament Hamburg und die Joachim-Herz-Stiftung. Eine Finanzierung für ein zweites Jahr stehe in Aussicht, würde eine positive Evaluierung nach dem ersten Jahr vorliegen. Eine Förderung seitens der Europäischen Sozialfonds würde eventuell möglich sein, wenn deren Richtlinien erfüllt würden. 

Frau Ehlers weist darauf hin, dass das Projekt „Nachbarschaftsmütter“ eine langfristige Perspektive bräuchte. Hier würden Mütter aus verschiedener Kulturen und Sprachen erreicht und unterstützt werden. Sie weist darauf hin, dass das Projekt „auf-Kurs“ im direkten Zusammenhang mit dem Projekt „Haus am See“ stehe und zum Fortbestehen der „Nachbarschaftsmütter“ eine Absicherung beider Projekte somit notwendig wäre.

Frau Jung erläutert, dass sich das Projekt „Nachbarschaftsmütter“ aus 17 Frauen aus 11 Ländern, geschult durch Expertinnen des Projektes „auf-Kurs“, zusammensetzen würde. Sie weist darauf hin, dass die „Nachbarschaftsmütter“ Brücken zwischen Kulturen und verschiedenen Sprachen in Hohenhorst bauen würden und der weitere Bestand der Projekte „Haus am See“, „auf-Kurs“ und „Nachbarschaftsmütter“ gesichert  werden solle.

 


 

Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich für den Erhalt des Projektes „Nachbarschaftsmütter“ aus. Die Fachbehörde und Verwaltung werden gebeten, Finanzierungsmodelle ab 2015 für das Projekt „auf-KURS“ und somit ebenfalls für das dort angesiedelte Projekt „Nachbarschaftsmütter“ dem zuständigen Ausschuss in dessen ersten Sitzung in der nächsten Legislaturperiode vorzustellen.

 


 

Abstimmungsergebnis:

Siehe TOP 5.2.1