Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 2. Teil  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung
TOP: Ö 14
Gremium: Ausschuss für Soziales und Bildung Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 06.07.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Ein Bürger teilt mit, er sei Freizeitvolleyballspieler im SC Poppenbüttel und arbeite mit seiner Mannschaft seit einiger Zeit gut mit der Erstversorgungseinrichtung in Sasel zusammen. Vor diesem Hintergrund betont er den Wert des Freizeitsportes, der häufig weniger durch bürokratische Hürden gehemmt sei als der Sport im Ligabetrieb. Er weist auf die bestehende Regelung hin, dass die Nutzung von Sporthallen immer ermöglicht werden solle, wenn es die personellen Kapazitäten und die anderweitige Nutzung zuließen. In der Praxis werde dies jedoch häufig durch Hausmeister verhindert.

 

Herr Schön weist hierzu auf die bestehende Dienstvorschrift von 1990 Schule-Sport hin, nach der die Schulsporthallen bis 14.00 von den Schulen benutzt werden könnten, bei Bedarf von 14.00 - 17.00h primär von den Schulen, von 17.00 - 22.00h durch die Vereine. Wenn die betrieblichen Voraussetzungen es zuließen, könnten die Hallen auch mit Zustimmung der Schule nach 22.00h und am Wochenende genutzt werden. Problematisch sei, dass hierbei auch die Sportlärmverordnung und das Anrecht der Anwohner auf Ruhe beachtet werden müsse. Zudem machten die Schulen ab 22.00h einen erhöhten Energiebedarf geltend. Er weist darauf hin, dass dieses Thema momentan gerade durch Schulbau Hamburg und die Bezirke bewegt werde. Problematisch in Bezug auf die Nutzung für Flüchtlinge sei auch, dass die Hallenzeiten nahezu vollständig durch die Vereine belegt würden. Hierzu würden ebenfalls Gespräche der Beteiligten geführt.

 

Frau Folkers weist darauf hin, dass viele Schulhausmeisterstellen nicht mehr besetzt seien und Schulen Fremde ungern auf ihr Gelände ließen.