Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Wohnungsbaupotential Buchenkamp - Auswertung der öffentlichen Veranstaltung am 26.05.2015  

 
 
Sitzung des Planungsausschusses
TOP: Ö 4.2
Gremium: Planungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 09.06.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:05 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
20-1285 Wohnungsbaupotential Buchenkamp
- Auswertung der öffentlichen Veranstaltung am 26.05.2015
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Zu diesem Tagesordnungspunkt ist ein Vertreter der PROKOM GmbH anwesend.

 

Der Vertreter der PROKOM GmbH stellt die wesentlichen Ergebnisse der öffentlichen Veranstaltung dar und bewertet diese aus gutachterlicher Sicht; u.a. sei eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen einer möglichen Bebauung auf die Verkehrssituation erst im Anschluss an eine Entscheidung sinnvoll; eine verdichtete, flächensparende Bebauung sei angezeigt und nicht eine Einfamilienhausbebauung wie auf der Westseite des Buchenkamps; es gebe im Rahmen der Massenstudie ausreichend glichkeiten, die Stellplatzsituation zu lösen.

Außerdem teilt er mit, dass sich weitere Bürgerinnen und Bürger in der Veranstaltung ausschließlich gegen den Standort ausgesprochen tten.

Auch äert er sich auf Nachfrage von Herrn Heins zur Lage der Baukörper und zum Verlauf der erforderlichen Planstraße.

 

In der anschließenden Beratung wird sich u.a. wie folgt geäert:

 

Herr Buse merkt an, dass ihm die Kubatur der Dementen-WG zu umfassend erscheine. Er teilt mit, dass seines Erachtens die Bebauung in der Höhenentwicklung dem Ortsbild deutlich zuwiderlaufe.

Er äert, dass seine Fraktion gegen die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens an dieser Stelle sei.

 

Herr Behrens gibt einen Eindruck von der Veranstaltung wieder; er bedauert, dass in der Debatte seitens Bürgerinnen und Bürgern so gut wie gar nicht auf das Gutachten und die darin getroffenen Aussagen eingegangen worden sei.

Im Übrigen erinnert er an die Vorstellungen seiner Fraktion hinsichtlich des Standorts und bewertet das Gutachten als eine Arbeitsgrundlage für die weitere Diskussion.

 

Frau Daniel teilt mit, dass sie und ihre Partei weiterhin zu einer maßvollen Randbebauung stünden; 20-30 Wohneinheiten würde man befürworten, jedoch nicht eine Bebauung in der nun geplanten Größenordnung.

Sie regt zum Nachdenken an, ob man den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort eine maßvollere Bebauung anbietennnte.

 

Herr Schünemann äert, dass sich der Standort in der Nähe der U-Bahnstation eigne und man durch die Gutachter erfahren habe, dass der naturräumliche Eingriff durchaus vertretbar und das Vorhaben an dieser Stelle städtebaulich durchaus vorstellbar sei.

Er begrüßt die Entwicklung der Pläne und teilt mit, dass der Bebauungsplan ggf. auch die umliegenden Bereiche umfassen und durch entsprechende Ausweisung stärker als bisher sichern nnte.

 

Herr Heinshrt aus, dass sich zwei Naturschutzorganisationen in der öffentlichen Veranstaltung gegen eine Bebauung ausgesprochentten; er regt an, diese einzuladen und anzuhören.

Er merkt an, dass umliegende Bereiche zum Gegenstand des Gutachtens gemacht worden seien, obwohl ein qualifizierter Bebauungsplan diese bereits umfassen rde.

 

Ergebnis:

 

Der Planungsausschuss nimmt Kenntnis.