Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Verstärkte Nachpflanzungen für gefällte Bäume und Dokumentation der Baumfällungen auf privatem Grund Eingabe  

 
 
Sitzung des Hauptausschusses
TOP: Ö 4.1
Gremium: Hauptausschuss Beschlussart: überwiesen
Datum: Mo, 07.12.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 18:50 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
20-2029 Verstärkte Nachpflanzungen für gefällte Bäume und Dokumentation der Baumfällungen auf privatem Grund
Eingabe
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Eingabe
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Der Petent erläutert die Eingabe. Er ergänzt, das Thema „Baumschutz“ sei ein wichtiges Element des Klimaschutzes. Im Rahmen der baulichen Planungen von Flüchtlingsunterkünften rden u.a. Grünflächen r die Bebauung in Betracht gezogen. Weitere Baumfällungen seien zu befürchten.

Er berichtet, es sei geregelt, dass zu Beginn der Fällsaison Listen für Fällungen auf Grünflächen und an Straßenndern veröffentlicht würden.

 

Herr Paustian-Döscher informiert, dass es Listen für Nachpflanzungen von Bäumen gebe. Dieses Verfahren sei  im Jahr 2014 von der Bezirksversammlung beschlossen worden. Bezogen auf die Ausführungen in der Eingabe seien  die Nachpflanzungen zum Zeitpunkt der schriftlichen, kleinen Anfrage aus dem Jahr 2013 nicht eingerechnet worden. Herr Paustian-Döscher berichtet weiter, die Bezirksversammlung habe im letzten Jahr 100.000 € zusätzlich aus den bezirklichen Mittel für Baumnachpflanzungen zur Verfügung gestellt. In diesem Rahmen gebe es weitere Überlegungen zur Pflege und weiteren Betreuung der nachgepflanzten Bäume. Erhrt weiter aus, im Bereich der Fällungen auf privatem Grund würden derzeit nur stichprobenartige Überprüfungen vorgenommen. Herr Paustian-Döscher regt an, diese Eingabe in den Ausschuss für Umwelt, Gesundheit um Verbraucherschutz zu überweisen.

 

Herr Georg entgegnet, die Anzahl der Nachpflanzungen seien bislang geringer als die Anzahl der Fällungen. Er kritisiert, dass die zusätzlich zur Verfügung gestellten, bezirklichen Mittel nicht ausreichend seien.

 

Frau Hoppermann verweist auf einen Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 07.12.2015, in dem der Umweltsenator über seine geplanten Umsetzungen im Hinblick auf das Klimaprogramm berichtet. Bislang seien dafür aber keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt worden.

 

Ergebnis:

 

Der Hauptausschuss beschließt die Überweisung in den Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.