Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Baumaßnahme: Markt- und Eventfläche RISE Steilshoop Teilbaumaßnahme: Umgestaltung der Straßen Schreyerring, Fehlinghöhe, der Mittelachse Ost und Mittelachse West (Anschluss Gropiusring)   

 
 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung
TOP: Ö 8.14
Gremium: Ausschuss für Soziales und Bildung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 26.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:10 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
20-3332 Baumaßnahme: Markt- und Eventfläche RISE Steilshoop
Teilbaumaßnahme: Umgestaltung der Straßen Schreyerring, Fehlinghöhe, der Mittelachse Ost und Mittelachse West (Anschluss Gropiusring)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
    Fachamt Sozialraummanagement
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Hohenstein, Fachamt Management des öffentlichen Raumes, stellt sich vor und erläutert, dass die bereits im Regionalausschuss und dem Stadtteilbeirat vorgestellten Planungen zur Markt- und Eventfläche Steilshoop aufgrund der damit verbundenen Fällungen von 117 Bäumen auf großen Widerstand gestoßen seien. Daraufhin sei eine Vereinbarung zwischen der Bürgerinitiative mit der Politik zustande gekommen, deren Vorgaben von der Verwaltung nun umgesetzt worden sei.

In einer Gegenüberstellung (siehe Anlage) erläutert er die aktuellen Planungen, nach denen nun 59 dieser Bäume erhalten blieben und nur noch 58 Bäume gefällt würden. Die beiden Hauptachsen sowie das Grün im privaten Umfeld blieben nach den Planungen erhalten. Im Schreyerring Ost müssten auf den privaten Flächen die Bäume entfernt werden, da ansonsten die befestigten Flächen nicht bis an die Gebäude herangezogen werden könnten. Die durch die Initiative markierten Bäume seien nun so belassen worden. Ebenso seien die gewünschten 66 Parkstände bei den Neuplanungen berücksichtigt worden. Im Bereich Tiefbau hätten für umgelegte Leitungen neue Trassen gefunden werden müssen. Auch für die nun belassenen Bäume habe man die Planungen nun geändert. Ebenfalls hätten die Höhenunterschiede, die sich insbesondere auf den Abfluss des Oberflächenwassers auswirkten, neu berücksichtigt und geplant werden müssen.

 

Zum weiteren Verfahren erklärt er, dass die Planungen nun am 29.9. dem Regionalausschuss und am 4.10. dem Stadtteilbeirat vorgestellt würden. Parallel würden die Ausschreibungen vorbereitet, um diese noch vor Weihnachten zu veröffentlichen. Ziel sei, noch vor Ende der Fällperiode die entsprechenden Bäume zu entfernen und hierbei gleich die Leitungen in die neuen Trassen zu legen bzw. die alten Leitungen zu erneuern. Als Bauzeit müsse bis Ende 2018 gerechnet werden, abhängig von den Bedingungen des Winters 2017/2018.

 

Herr Hentschel äußert in Bezug auf die neu zu installierenden Bänke des Typs "Hanse" die Sorge, dass diese für Senioren zu niedrig seien. Dies sei auch bei den Bänken auf dem Bramfelder Markt festzustellen. Außerdem erkundigt er sich danach, ob bereits Elektro-Ladestationen geplant seien und inwiefern die U-Bahn-Planung berücksichtigt sei.

 

Herr Hohenstein erklärt, er werde die Anregung in Bezug auf die Bänke aufnehmen, weist jedoch darauf hin, dass die Bänke für Senioren geeignet seien. E-Ladestationen seien bisher nicht geplant, jedoch sei dies problemlos auch später möglich. Zu den Vorgaben für einen späteren U-Bahn-Bau teilt er mit, dass hierzu eine Vereinbarung mit der Hochbahn in Planung sei. Üblicherweise stelle ein Unternehmen, das Maßnahmen in öffentlichen Flächen durchführe, diese anschließend auch wieder her.

 

Herr Heeder erkundigt sich, wieviel der durch die Bezirksversammlung zurückgestellten Mittel von der Umplanung in Anspruch genommen werde.

 

Herr Hohenstein erklärt, dass diese Umplanungen vermutlich 60.000-, bis 70.000,- € in Anspruch nähmen.

 

Herr Georg bedankt sich für die vorgestellten Planungen. Er erkundigt sich, in welcher Form die Nachpflanzungen der gefällten Bäume vorgesehen seien, da zwar laut Vereinbarung eine Nachpflanzung jedes gefällten Baumes ortsnah gefordert worden, jedoch nur Nachpflanzungen von 6 Bäumen eingeplant worden seien. Außerdem weist er darauf hin, dass im Kapitel 1.4 das Bürgerbegehren bzw. der BV-Beschluss nicht bei den Beschlüssen politischer Gremien aufgeführt worden sei. Als letztes erkundigt er sich nach den Planungen des Pavillons und der Treppe im Westen.

 

Herr Hohenstein teilt mit, dass zunächst insgesamt 12 neue Bäume gepflanzt würden, von denen 6 auf öffentlichem Grund und 6 auf Privatgrund stehen sollten. Aufgrund der schwierigen Wuchsbedingungen für Bäume könne man erst sukzessive geeignete Standorte, evtl. auch auf dem Campus Steilshoop, finden. Die Frage nach dem Pavillon und der Treppenanlage sei noch nicht geklärt, da diese separat aufgrund des hohen Abstimmungsbedarfes geklärt werden müsse. Die vorhandene Treppe bzw. die Rampe entsprächen nicht den heute üblichen Vorgaben für einen barrierefreien öffentlichen Raum, da diese zu steil seien. Alternativ werde daher erst einmal eine Rampe vor den Pavillons geplant, um einen barrierefreien Zugang auf der Ebene der Pavillons zu ermöglichen.

 

Herr Paustian-Döscher bedankt sich und betont, dass die Umsetzung gut gelungen sei.

 

Ein Bürger, Vertrauensmann der Bürgerinitiative, erkundigt sich danach, ob der Durchgangsverkehr weiterhin bestehen bleibe oder ob eine Spielstraße eingerichtet werde.

 

Herr Hohenstein erklärt, dass hier momentan eine Prüfung im Sinne der Anwohner erfolge. Jedoch werde ein verkehrsberuhigter Bereich vermutlich nicht möglich sein.

 

Ergebnis:

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2016_09_26 ASB Präsentation Baumfällplan (1862 KB)