Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Querungshilfe in der Gründgensstraße/Schreyerring Antrag der CDU-Fraktion  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
TOP: Ö 6.2
Gremium: Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Beschlussart: zurückgezogen / erledigt
Datum: Do, 03.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:20 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Bramfeld
Ort: Herthastraße 20, 22179 Hamburg
20-3469 Querungshilfe in der Gründgensstraße/Schreyerring
Antrag der CDU-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raumes Beteiligt:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
    Interner Service
 
Protokoll
Beschluss

Herr Kappe erläutert den Antrag.

 

Herr Klahn (Polizeikommissariat 36) führt aus, im Vergleich zur Situation vor dem Umbau hätten umfangreiche Maßnahmen wie die Reduzierung von vier auf zwei Fahrspuren, Anordnung einer Tempo-30-Strecke und die Errichtung einer großen und breiten Querungshilfe zu erheblichen Verbesserungen geführt. Dies belege die Auswertung der Verkehrsunfallstatistik, welche in der Zeit vom 01.05.2015 bis 31.10.2016 insgesamt 5 Verkehrsunfälle ausweise, dagegen vom 01.05.2013 bis 30.04.2015 12 Verkehrsunfälle. Die von Herrn Kappe vorgeschlagene Einrichtung eines Fußgängerüberweges wurde an den Voraussetzungen der Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) geprüft, scheitere jedoch bei der Realisierung an den Gegebenheiten an und um die Bushaltestelle herum. Weder sei eine Bündelung von die Straße querenden Fußgängern z.B. durch Fußgängerschutzgitter möglich, da sonst die Ein- und Ausgänge im Bereich der Bushaltestelle blockiert würden, noch sei ein Fußgängerüberweg vor oder hinter der Bushaltestelle möglich, da eine sichere Querung durch Sichtbehinderungen durch die haltenden Busse nicht gewährleistet werden könne.

Herr Klahn schlägt vor, die Querungshilfe durch Absperrelemente gegen das unberechtigte Parken zu sichern, um das Queren weiterhin zu sichern und ein mögliches Unfallrisiko zu beseitigen.

 

Herr Kappe dankt für die ausführliche Darstellung und bittet, die Ausführungen zu Protokoll zu geben.

 

Herr Klahn klärt dies mit der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung.

 

Herr Kappe kritisiert, dass durch die spätere Friedhofsöffnung die Gründgensstraße als Ausweichstrecke genutzt werde und daher ein Queren der Straße aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zeitweilig gar nicht mehr möglich sei.

 

Herr Sackritz ergänzt, dass die Gründgensstrecke schon nicht mehr nur Ausweichstrecke, sondern regulär zur Durchfahrtsstraße mutiere, da die Fahrzeuge sonst immer den Ohlsdorfer Friedhof durchfahren hätten, was aufgrund der späteren Öffnung nicht mehr möglich sei.

 

Herr Klahn weist darauf hin, dass ein Durchfahren des Ohlsdorfer Friedhofs grundsätzlich verboten sei. Eine Entspannung der Verkehrssituation in Steilshoop sei hoffentlich zu erwarten, wenn der Wasserrohrbruch an der Bramfelder Chaussee am kommenden Freitag beseitigt sei.

 

Herr Kappe zieht den Antrag zurück. Sollte keine Entspannung der Verkehrssituation durch die Beseitigung des Wasserrohrbruchs an der Bramfelder Chaussee eintreten, müsse sich der Sache noch einmal angenommen werden.

 


Ergebnis:

Der Antrag wird vom Antragsteller zurückgezogen.