Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 1. Teil  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 22.03.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:30 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
 
Protokoll

Einige Bürgerinnen und Bürger sprechen die Situation im HdJ Tegelsbarg an, insbesondere die Kündigungen der Mitarbeiter sowie die Gerüchte über eine Entkommunalisierung und über geplante Umbaumaßnahmen mit Blick auf das UPW-Gebiet Rehagen. Sie zeigen ihre Betroffenheit bezüglich der Kündigungen und berichten über die Unruhe im Stadtteil und den Wunsch, so schnell wie möglich Informationen zu erhalten.

 

Herr Laugell weist darauf hin, dass er zu den Kündigungen wegen der vertraulichen Daten keine Angaben machen könne und bittet um Verständnis. Zu der Frage, wie es im HdJ Tegelsbarg weitergehe, werde sich das Gremium heute hier im nicht-öffentlichen Teil befassen.

 

Der Ausschuss kommt überein, einen Infoabend für die Eltern und Nutzer des HdJ Tegelsbarg vor Ort zu veranstalten, da es so schnell wie möglich eine Planungssicherheit geben müsse, insbesondere bei den Öffnungszeiten und der personellen Besetzung einschließlich der Beschäftigung von Ehrenamtlichen und der Honorarkräfte. Hier vermischen sich drei Grundsatzdiskussionen, die nichts miteinander zu tun haben. So habe es keine Planungen gegeben, einen Personalwechsel vorzunehmen. Auch die Integrationsfrage im Zusammenhang mit einer Erweiterung des HdJ Tegelsbarg habe mit den personellen Veränderungen nichts zu tun.

 

Herr Lindner informiert, dass es Überlegungen gebe, im HdJ Tegelsbarg ein breiteres Angebot auch für die Flüchtlinge aus der Unterkunft Rehagen zu ermöglichen und r den Umbau des HdJ Bundesmittel einzuwerben. Die Planungen stünden am Anfang. Er appelliert an alle Beteiligten, mit Besonnenheit diese Situation anzunehmen und zusammen zu arbeiten.

 

Herr Buttler stellt fest, dass dieser Ausschuss noch nicht sprachfähig sei, da die Einwerbung von Bundesmitteln bisher nur im Ausschuss für Soziales und Bildung vorgestellt worden sei und nicht in diesem Ausschuss. Er verweist auf die Aussage von Herrn Laugell und wiederholt, dass sich der JHA erst im nicht-öffentlichen Teil mit diesem Thema befasse.

 

Herr Gönen weist darauf hin, dass er mit den Honorarkräften am Montag ein Gespräch geführt und deutlich gemacht habe, dass sie gebraucht werden und eine Weiterbeschäftigung gewollt sei. Er verliest die aktuellen Öffnungszeiten im HdJ Tegelsbarg.

 

Ein Bürger macht deutlich, dass er eine Angebotserweiterung im HdJ Tegelsbarg begrüße. Er versuche als Anwohner immer wieder klarzustellen, dass von den 1.500 Bewohnern, die im Gebiet Rehagen einziehen werden, nicht einmal die Hälfte einen Flüchtlingsstatus haben. Er findet es schade, dass es wieder zu diesenFlüchtlingsdiskussionen“ komme und bezieht sich dabei auf den missverständlichen Artikel aus dem Alster-Anzeiger vom 16.03.2017 „Am Tegelsbarg ist nichts mehr wie es war“.

 

Herr Laugell bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürger für die Hinweise, die sicherlich bei der Beratung im nicht-öffentlichen Teil einbezogen werden.