Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Barrierefreier Ausbau der Haltestellen Ritterstraße und Wandsbeker Chaussee Vorstellung der Hamburger Hochbahn AG  

 
 
Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses
TOP: Ö 4.1
Gremium: Wirtschafts- und Verkehrsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 27.04.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
 
Protokoll
Beschluss

Herr Hartmann (Hamburger Hochbahn AG) referiert anhand einer Präsentation, beantwortet zusammen mit Herrn Schmidt (Hamburger Hochbahn AG) Fragen der Ausschussmitglieder und geht dabei u.a. auf folgende Themen ein:

-          Das Netz der Hamburger Hochbahn AG sowie Meilensteine und aktueller Ausbau des barrierefreien Ausbaus

-          Fahrgastzahlen an den beiden Haltestellen

-          Terminlage

-          Sperrzeiten für den Fahrbetrieb

-          Verkehrskonzept für den Fahrbetriebsersatzverkehr

-          Art und Umfang der Baumaßnahmen

-          Verkehrsführung während der Bauphasen

-          Kosten der Baumaßnahme

-          Gestaltung der Treppenanlagen (Entfluchtungswege)

-          Gestaltung der Haltestelleneingänge

-          Art und Anzahl der Aufzüge pro Haltestelle

-          ume im Straßenraum.

 

Der Ausschuss bittet die Vertreter der Hamburger Hochbahn AG, zu prüfen, inwieweit eine kleinere Taktung der Linie U3 zur Entlastung des Fahrbetriebsersatzverkehrs beitragen kann.

 

Herr Schmidt sagt eine Rückmeldung zum Fahrbetriebsersatzverkehr zu.

 

Anmerkung der Hamburger Hochbahn AG zu Protokoll:
Zwischenzeitlich erfolgte eine betriebliche Prüfung, welche Konzepte es für den Ersatzverkehr in den Sommerferien geben wird.
Vorgesehen ist selbstverständlich ein leistungsfähiger Schienenersatzverkehr mit Bussen entlang der jeweils unterbrochenen Streckenabschnitte.
Fahrgäste aus Richtung Norden, d. h. alle mit Fahrtzielen ab Wandsbek-Gartenstadt in Richtung Volksdorf/Walddörfer/Ahrensburg, die in die Innenstadt fahren möchten bzw. umgekehrt, werden auf die Möglichkeit hingewiesen werden, ab Wandsbek-Gartenstadt mit der U3 zu fahren.
Aufgrund der Ferienzeit ist die U3 in dieser Zeit weniger stark frequentiert. Um die zusätzlichen Fahrgäste aufnehmen zu können, ist vorgesehen, dass das Zugangebot der U3 gemäß Winterfahrplan auch während der Sperrung im Sommer gefahren wird. In den Wintermonaten werden zusätzliche Verstärkerzüge in der Hauptverkehrszeit eingesetzt.
 

Herr Kocherscheid-Dahm bittet um Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen auf der S-Bahn-Brücke seitens des LSBG, sobald die Baumaßnahmen zur Haltestelle Wandsbeker Chaussee abgeschlossen sind.

 

Frau Hoppermann formuliert einen entsprechenden Beschlusstext.

 


Ergebnis:

Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss beschließt einstimmig folgenden Spontanantrag:

 

Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss bittet den Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer, nach Abschluss der barrierefreien Ausbauarbeiten an den Haltestellen Wandsbeker Chaussee und Ritterstraße und den dafür erforderlichen Fahrbahnverschwenkungen die Straßenmarkierungen auf der S-Bahn-Brücke grundsätzlich zu erneuern.

 

 

Anmerkung des Polizeikommissariats 31 zur unterschiedlichen Aufteilungen der ein- und auswärts führenden Fahrstreifen während der Bauphase:

In der Wandsbeker Chaussee hat man sich für eine 3-spurige Verkehrsführung stadtauswärts entschieden, um den Linksabbieger in Richtung Brauhausstraße zu erhalten und gleichzeitig dem Umstand Rechnung zu tragen, dass der rechte Fahrstreifen weitestgehend durch Rechtsabbieger blockiert wird. Insofern ist zur Aufrechterhaltung eines ansatzweise respektablen Verkehrsflusses hier die 3-spurige Verkehrsführung stadtauswärts zu Ungunsten des stadteinwärts fahrenden Verkehrs erforderlich.

 

In der Ritterstraße wird mit zweispuriger Verkehrsführung stadtauswärts geplant, da der rechte Fahrstreifen stadtauswärts schon jetzt weitestgehend durch parkende Fahrzeuge verstellt wird - eine Beschwerdelage liegt hierzu nicht vor; offensichtlich reichen also zwei Fahrstreifen stadtauswärts in dem Bereich aus. Während der Bauphasen wird dort durch erforderliche Maßnahmen / Beschilderungen entsprechendes Parkverhalten bei nur noch zwei verbleibenden Fahrstreifen unterbunden werden.