Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Einrichtung einer Pétanque-Bahn auf den Wandseterrassen  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt
TOP: Ö 5.1
Gremium: Regionalausschuss Rahlstedt Beschlussart: vertagt
Datum: Mi, 10.05.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal Rahlstedt, Dienstgebäude
Ort: Rahlstedter Straße 157, 22143 Hamburg
20-4139 Einrichtung einer Pétanque-Bahn auf den Wandseterrassen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Eingabe
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Riebe weist auf den zu Beginn der Sitzung durch den Petetenten vorgelegten Antrag zu der vorliegenden Eingabe hin.

 

Herr Ludwig-Kircher spricht sich grundsätzlich für die Einrichtung einer Fläche zum Boule-Spielen aus, gibt jedoch zu bedenken, dass eine Einrahmung zur Stolpergefahr werden könne und schlägt eine Kenntlichmachung durch ein Hinweisschild oder farbliche Gestaltung vor. Außerdem weist er auf eine auf dem Platz stehende Bank hin, für die das Fachamt Management des öffentlichen Raums eine Versetzung angeboten habe.

 

Herr Graage betont, dass bei den früheren Planungen einer Boule-Bahn die gesellige Begegnung von Menschen und nicht eine Wettkampfeignung der Fläche im Vordergrund gestanden habe. Er teilt mit, dass auch in Frankreich dieses Spiel ohne Begrenzungen gespielt werde.

 

Der Petent erklärt, er habe erst vor 14 Tagen von den konkreten Planungen des Bezirksamt erfahren und daraufhin festgestellt, dass die eingeplante Fläche zu klein sei. Daher habe er den eben eingereichten Antrag mit einer Verlagerung der Fläche erarbeitet (siehe Anlage). Hierdurch könne eine Fläche von 4 x 15 m erreicht werden, für die die Fällung eines Baumes nötig sei.

 

Frau Jung weist darauf hin, dass auf den Wandseterrassen ursprünglich eine Multifunktionsfläche geplant worden sei, die unterschiedlichen Interessengruppen zur Verfügung stehen solle. Eine reine Sportfläche in der eben dargestellten Weise sei nicht beabsichtigt. Ebensowenig könne sie einer Baumfällung dort zustimmen.

 

Herr Weiske entgegnet, dass im Ursprungskonzept durchaus eine Boulebahn geplant gewesen sei. Er weist auch auf die Möglichkeit hin, den betreffenden Baum zu versetzen, anstatt diesen zu fällen.

 

Herr Ludwig-Kircher erklärt, die Tatsache, dass damals die Möglichkeit zum Boulespielen im Konzept aufgenommen worden sei, bedeute nicht automatisch eine Herrichtung der Fläche nach Wettkampfkriterien. Er spricht sich für eine Prüfung des Vorschlages und eine Begutachtung vor Ort aus.

 

Frau Jung und Herr Graage stimmen dem zu.

 

Frau Guhl erinnert an die Appelle des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes, bereits beschlossene Planungen nicht wieder erneut zu ändern, da dies einen hohen Planungs- und Ressourcenaufwand bedeute. Sie betont, dass bereits die Versetzung der Bank angeboten worden sei, um das Boulespielen zu ermöglichen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Sackritz zur Häufigkeit des Boule-Spielens teilt der Petent mit, dass dort samstags gespielt werde. Er bittet darum, zu einem evtl. Ortstermin hinzugezogen zu werden.

 

Ergebnis:

 

Der Ausschuss vertagt die Eingabe zur Prfüung des vorliegenden Antrages.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 17-05-10 Antrag BOULERIE_geschwärzt (430 KB)