Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Verkehrschaos am Recyclinghof Schwarzer Weg regeln Antrag der CDU-Fraktion  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
TOP: Ö 6.3
Gremium: Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Beschlussart: zurückgezogen / erledigt
Datum: Do, 22.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Stadtteilschule Bramfeld (Pausenhalle)
Ort: Bramfelder Dorfplatz 5, 22179 Hamburg
20-5559 Verkehrschaos am Recyclinghof Schwarzer Weg regeln
Antrag der CDU-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Interner Service
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Hentschel erläutert den Antrag und nimmt dabei Bezug auf dem Ausschuss vorliegende Lageskizzen und Fotos des Polizeikommissariats 36.

 

Herr Schütte führt aus, für Verkehrsteilnehmer, die nicht regelmäßig die Straße nutzten, wäre ein mögliches Halteverbot nicht als Aufstellfläche zur Einbiegung auf den Recyclinghof erkennbar, weshalb es zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern kommen könnte. Ein Sonderfahrstreifen zur Abbiegung auf den Recyclinghof wäre denkbar, allerdings müssten dafür Parkplätze entfernt werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrssituation sehe Herr Schütte keine Möglichkeiten, Änderungen herbeizuführen.

 

Herr Klahn stellt klar, dass vor dem Hintergrund der Diskussionen im Regionalausschuss zu den Baumaßnahmen in der Steilshooper Straße keine Parkplätze in der Straße Schwarzer Weg entfernt werden können. Aufgrund des bestehenden Parkdrucks in dem Bereich sei auch ein temporäres Halteverbot nicht sinnvoll.

Herr Klahn klärt zur Örtlichkeit und bestätigt, dass in bestimmten Fallkonstellationen es zur von Herrn Hentschel beschriebenen Verkehrssituation kommen könne. Ansässige Firmen hätten bereits mit entsprechenden Hinweisschildern auf das Freihalten der Einfahrten reagiert. Die Situation sei insgesamt jedoch auch nicht so schwerwiegend, wie die Auswertung aus EUSka (Elektronische Unfalltypensteckkarte) bestätige, wonach in drei Jahren lediglich vier Verkehrsunfälle registriert worden seien. Hier handele es sich um eine rechtlich akzeptierte und vor Ort notwendige Form des Wartens auf das Einbiegen zum Recyclinghof.

Herr Klahn bittet inständig, von einem temporären Halteverbot, wie im Antrag vorgeschlagen, abzusehen.

 

Herr Heeder weist darauf hin, es gebe die Diskussion, den Recyclinghof zu verlegen, da die Fläche für den Bedarf zu klein sei. Die Wartezeiten für die Fahrzeuge auf der Straße Schwarzer Weg entstünden durch die zeitweilige Schließung des Recyclinghofs zur Leerung der Fläche. Eine Verbesserung sei wohl nur mit der örtlichen Verlegung des Recyclinghofs zu erwarten. Aufgrund von Differenzen bezüglich eines Neubaus sei der aktuelle Umsetzungsstand jedoch ungewiss.

 

Frau Mahler bestätigt die Situation beim Container-Wechsel bezüglich des Recyclinghofs an der Rahlau. Dies lasse sich nicht vermeiden. Die Parkplätze müssten jedoch erhalten bleiben. Diese Situation müsste der Bevölkerung jedoch auch bekannt sein.

 

Herr Hentschel betont, es gehe nicht darum, Parkplätze aufzuheben. Die Situation trete jedoch regulär am Freitagnachmittag und Samstagvormittag auf und nicht nur zum Container-Wechsel. Es wäre wünschenswert, wenn der Recyclinghof anders angefahren werden könnte.

 

Die Ausschussmitglieder und Herr Klahn diskutieren Möglichkeiten, den Recyclinghof anzufahren sowie die (Gefahren-)Situation zu den Spitzenzeiten am Freitagnachmittag und Samstagvormittag.

 

Herr Hentschel zieht den Antrag zurück.

 


Abstimmungsergebnis:

Der Antragsteller zieht den Antrag zurück.