Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Zustand der Tribünenanlage im Allhorn-Stadion Beschluss der Bezirksversammlung vom 28.06.2018 (Drs. 20-6114)  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung
TOP: Ö 7.1
Gremium: Ausschuss für Soziales und Bildung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 29.10.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:50 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
20-6222.1 Zustand der Tribünenanlage im Allhorn-Stadion
Beschluss der Bezirksversammlung vom 28.06.2018 (Drs. 20-6114)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
  Bezüglich:
20-6222
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll

Herr Lopatta, Vorsitzender des Walddörfer Sportvereins, berichtet, dass das Stadion seines Vereins am Allhorn im Jahr 2014 zu einem Kunstrasenplatz mit einer Kunststofflaufbahn umgebaut worden sei. Zwei Jahre später habe sein Verein den Antrag gestellt, die alte Tribünenanlage, die mit dem ursprünglichen rotem Granulat von der alten Laufbahn aufgefüllt worden sei, zu sanieren. Bei Regen laufe z.B. dieses rote Granulat von den Tribünen auf die neue Kunststoffbahn. Die Pflege des Stadions mit den gesamten Kosten habe der Verein übernommen. Hierfür erhalte der Verein einen Zuschuss der Stadt, der jedoch nicht auskömmlich sei. Der Platz sei öffentlich benutzbar und werden zudem durch die 3 umliegenden Schulen genutzt, wodurch jedoch starke Verschmutzungen auf den neuen Platz getragen würden. 2016 habe der Verein 3 Angebote für Sanierung der Tribünenanlage eingeholt und dem Bezirksamt unterbreitet, auf die das Bezirksamt bis heute keine Rückmeldung gegeben habe. Im Jahre 2017 habe er sich dann an Herrn Lindner gewandt. Herr Lindner habe dann recherchiert, dass eine Kostenbeteiligung von Schulbau Hamburg nicht in Betracht gezogen werden könne, da es sich um eine städtische Anlage handle. Bei einem Vortrag im Regionalausschuss Walddörfer habe er die Problematik ebenfalls vorgetragen. Dort sei darauf hingewiesen worden, dass der Verein über eine Frauen-Regionalligamannschaft verfüge und evtl. Mittel aus dem Fonds für Gleichstellung eingeworben werden könnten. Dies sei jedoch nicht möglich. Er bittet den Ausschuss um Unterstützung für die Sanierung der Trinenanlage.

 

Herr Berk weist darauf hin, dass der Bezirk bei der Sanierung des Stadions mit erheblichen finanziellen Mitteln beteiligt gewesen sei. Dieser Ausschuss habe das Thema "Sanierung der Tribünenanlage" ebenfalls bereits behandelt und sei auch willens, hier tätig zu werden. Allerdings herrschten dort unterschiedliche Auffassungen, insbesondere in Bezug auf den Denkmalschutz. Der Beschluss des Ausschusses, Mittel für die Gleichstellung für die Sanierung aufzuwenden, sei negativ beschieden worden. Er kritisiert die vorliegende Mitteilung, da der beschriebene Mail-Schriftwechsel fehle und die Bezeichnung "Wandsbeker Sportstättenbeirat" falsch sei. Er weist darauf hin, dass sich die beschriebenen Toiletten im Schulgebäude und damit in der Zuständigkeit Schulbau Hamburgs befänden.

 

Dennoch sei man in diesem Ausschuss gewillt, sich des Themas anzunehmen und eine Finanzierung sicherzustellen. Allerdings sei dies nicht kurzfristig machbar. Er schlägt einen Beschluss des Ausschusses vor, nach dem zunächst ein Ortstermin aller Beteiligten vereinbart werden solle.

 

Herr Lopatta weist darauf hin, dass kein Umbau der Tribünenanlage durch den Verein angestrebt werde, sondern lediglich eine neue Pflasterung sowie die Herstellung einer Barrierefreiheit. Nach wie vor sei keinerlei Rückmeldung auf die seit 2016 vorliegenden 3 Angebote erfolgt.
 

Herr Mühlenkamp erklärt seine Zustimmung und bittet um entsprechende Information des Regionalausschusses Walddörfer.

 

Ergebnis:

 

Der Ausschuss beschließt einstimmig:
 

Die Verwaltung wird aufgefordert, zeitnah ein Treffen vor Ort mit einem anschließenden Gespräch mit den folgenden Akteuren zu organisieren:

-          Fachamt M/BS

-          Bezirksamt Wandsbek

-          Schulbau Hamburg

-          Walddörfer Sportverein

-          Vertreter aus der Bezirkspolitik“