Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Ertüchtigung der Veloroute 6, Abschnitt W 21.3 Uppenhoff, (von Eulenkrugstraße bis Claus-Ferck-Straße)   

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer
TOP: Ö 6.10
Gremium: Regionalausschuss Walddörfer Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 02.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Walddörfer Sportforum
Ort: Halenreie 32, 22359 Hamburg
20-7361 Ertüchtigung der Veloroute 6, Abschnitt W 21.3
Uppenhoff, (von Eulenkrugstraße bis Claus-Ferck-Straße)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Hoppermann erörtert, die Vorlage sei aufgrund der regionalen Kenntnisse des Regionalausschusses in diesen überwiesen worden. Sie halte die Einführung einer Tempo-30-Zone im Uppenhof für Radfahrer für nachteilig. Auf der bisher geltenden Tempo-50-Strecke habe der Radfahrer Vorfahrt an den drei Einmündungen. Bei Einrichtung einer Tempo-30-Zone müssten Radfahrer auf dem Weg zum Bahnhof drei Mal anhalten. Diese Maßnahme solle den Radverkehr begünstigen, tue es aber nicht. Als Alternative Wegeführung der Radfahrer von der Schemmannstraße zum Bahnhof schlägt sie die Strecke entlang der Farmsener Landstraße und des Stichweges entlang der Saselbek und der Pferdewiese bis zum P+R-Gebäude am U-Bahnhof Volksdorf vor. Diese Strecke sehe sie als konfliktärmer an als die Strecke über den Uppenhof. Sie bittet um Prüfung dieser Alternative.

 

Frau Wiemer führt aus, die geplante Veloroute laufe über den Uppenhof. Die Führung einer Veloroute sei nach ihrer Erfahrung in der Regel gesetzt. Sie wolle den Vorschlag zur alternativen Streckenführung allerdings an die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation herantragen. Sofern die Veloroute nicht über den Uppenhof geführt werde, gebe es auch keinen Grund für die Einführung einer Tempo-30-Zone. Sofern die Veloroute aber über den Uppenhof laufe, müssten Maßnahmen zum Schutz der Fahrradfahrer ergriffen werden. Die Einführung einer Tempo-30-Zone hätte die Erhöhung der Sicherheit der Radfahrer zur Folge, da die schrägparkenden Autos ohne Rückstoßstreifen ausparken würden. Auf einer Tempo-50-Strecke müsse eine Radverkehrsanlage errichtet werden, was eine Umbaumaßnahme, die Umwandlung der Schrägparkplätze in Längsparkplätze und die Einführung von Schutzstreifen bedeuten würde.

Des Weiteren beschreibt sie den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Eulenkrugstraße / Uppenhof, welcher die Einrichtung der in der Vorlage beschriebenen Sprunginsel notwendig mache. Sie strebe die Umsetzung der Sprunginsel noch im Jahr 2019 an.

 

Frau Hoppermann stimmt der Einrichtung der Sprunginsel zu. Lediglich der Einführung einer Tempo-30-Zone im Uppenhof widerspreche sie. Wer die Straße kenne, wisse, dass man dort gar nicht schneller als 30 km/h fahren könne. Die Einführung einer Tempo-30-Zone wäre daher für Auto- und Radfahrer sinnlos. Sie empfiehlt die Alternative Velorouten-Führung.

Zudem fragt sie, ob zur Sprunginsel auch die Einrichtung der beiden Stopp-Kennzeichen gehören würde. Sie kritisiert, dass die Autofahrer/innen, die dort hielten, den Verkehr nicht einsehen könnten.

 

Herr Petersen antwortet, dass die Stoppschilder und die Haltelinie vor der Radfahrer- und Fußgängerfurt sein müssten. Die Autos müssten vor dem baulichen Radweg anhalten, die Fußgänger und Radfahrer passieren lassen und dürften erst dann zur Sichtlinie vorfahren.

 

Frau Martens befürwortet die Sprunginsel und die alternative Veloroutenführung.

 

 

Der Regionalausschuss fasst folgende Beschlüsse einstimmig (Drs. 20-7556):

 

1. Der Regionalausschuss Walddörfer befürwortet die Sprunginsel an der Einmündung des Uppenhofs in die Eulenkrugstraße und bittet das Fachamt Management des öffentlichen Raumes, diese aufgrund der Unfallschwerpunkte anderweitig herzustellen, sofern sie nicht kurzfristig im Rahmen der Ertüchtigung der Veloroute realisiert werden sollte.

 

2. Der Regionalausschuss Walddörfer spricht sich für eine alternative Routenführung entlang der Farmsener Landstraße und des Stichweges entlang der Saselbek und der Ponywiese bis zum P+R-Gebäude am U-Bahnhof Volksdorf aus, anstelle der Routenführung durch den Uppenhof. Die Bezirksversammlung Wandsbek bittet die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, diese alternative Routenführung mit dem sich nach der Bezirksversammlungswahl konstituierenden Regionalausschuss Walddörfer zu besprechen.

 


 


Abstimmungsergebnis:

 

Der Regionalausschuss Walddörfer nimmt Kenntnis.