Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Parksport in Wandsbek - Für alle Interfraktioneller Antrag der Fraktionen Die Grünen und SPD, zur Debatte angemeldet von der Fraktion Die Grünen  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek
TOP: Ö 4.1
Gremium: Bezirksversammlung Wandsbek Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 07.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:30 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
21-0511 Parksport in Wandsbek - Für alle
Interfraktioneller Antrag der Fraktionen Die Grünen und SPD, zur Debatte angemeldet von der Fraktion Die Grünen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Jünemann betont, dass Sport eine soziale Kontaktfläche schaffe und die Integration sowie die Gesundheit fördere. Er fordert, das bestehende Sportangebot in Wandsbek durch den Parksport- wozu Geräte und Anlagen, beispielsweise Volleyballfelder- gehören, zu erweitern. Wichtig sei die Schaffung eines flächendeckenden Angebots in Wandsbek.

Herr Jünemann erwähnt, dass die bereits gut genutzten, bestehenden Angebote ausgebaut und eine Vielfalt von Geräten und Anlagen ermöglicht werden solle, damit unterschiedliche Nutzergruppen angesprochen würden. Deshalb solle auch eine inklusive Möglichkeit, für Menschen mit Behinderung, errichtet werden.

Er weist auf die Chance der Generationszusammenarbeit hin, sodass die Sportangebote als Austauschfläche für jüngere und ältere Menschen dienten. Eine Versiegelung von Flächen solle möglichst gering gehalten werden.

Herr Jünemann bittet um Zustimmung des Antrages.

 

 

Frau Vobbe teilt mit, dass die AfD den Ausbau der Sportangebote unterstütze. Jedoch solle darauf geachtet werden, dass Flächen, die bisher anderweitig genutzt würden- wie beispielsweise Hundewiesen- weiterhin Bestand haben sollten. Sinnvoll wäre eine Integration der Geräte und Anlagen, zum Beispiel an Spielplätzen.

Sie äert, dass es bereits Volleyballflächen in Wandsbek gebe, u.a. im Freibad Ostende.

 

Herr Weiske erinnert an die vorgeschlagenen Änderungen der CDU und bittet um Stellungnahme.

 

Herr Berk hebt hervor, dass vor allem dies SPD und Die Grünen mit dem Ausbau und der Modernisierung der Sportangebote begonnen haben.

Er erläutert, dass der Parksport nicht ausschließlich eine Konkurrenz für den organisierten Sport darstelle, sondern auch eine Erweiterung. Parksport schaffe die Möglichkeit, wohnortnah und unabhängig Sport zu treiben.

Herr Berk verweist auf das Freibad Ostende, welches nicht frei zugänglich sei. Öffentlicher Raum solle jedoch von jedem genutzt werden können.

Er schlägt vor, Parksportpiloten einzusetzen, dessen Aufgabe in dem Werben der Anlagen und der Unterstützung der Sportlerinnen und Sportler liege.

Er bittet um Zustimmung des Antrages.

 

Herr Weiske äert, dass es bisher zu keinen Umsetzungen gekommen sei und es nicht nachvollziehbar sei, dass nun Geld aus dem Förderfond genutzt werden solle, damit die Verwaltung aktiv werde.

Er schlägt vor, dass die Regionalausschüsse zunächst gemeinsame bestehende Anlagen und Geräte ausfindig machen sollen. Anschließend solle der Ausbau und die Modernisierung erfolgen.

Herr Weiske erinnert an den finanziellen und personellen Mangel in der Verwaltung und an den Beschluss, dass im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz überprüft werden sollte, ob die Verwaltung die Leistung erbringen könne. Die Überweisung des Antrages in den Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur halte er für sinnlos, da das Arbeitsprogramm Stadtgrün die Entscheidung priorisiere. Er bittet um Beachtung dessen.

Herr Weiske verweist auf die Volleyballanlagen in den Freibädern, die wiederum geschlossen werden sollen.

 

Herr Berk äert sich zu den von der CDU vorgeschlagenen Änderungen und schlägt mit Herrn Paustian-Döscher eine interne Besprechung in der Pause vor, um eine Einigung zu erlangen.

 

Frau Folkers erinnert an die geplante Weiterarbeit zur Schaffung von inklusiven Sportmöglichkeiten.

Sie sehe Schwierigkeiten in der Zuständigkeit, da sich diese mit dem Legislaturenwechsel geändert habe. Eine fachliche Beratung sei im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur nicht möglich, weshalb zunächst eine Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz sinnvoll wäre.

Frau Folkers betont, dass eine Zusammenarbeit wichtig sei, um die Bevölkerung und die Regionen zu beteiligen und stell die Änderungen der CDU vor.

 

Herr Iwan schlägt weitere Änderungswünsche zum Bereich Inklusion vor.

 

Es werden Änderungsanträge formuliert, die in Absprache mit allen Beteiligten im gegenseitigen Austausch noch einmal abgestimmt werden und in einem gemeinsam geänderten Beschlussvorschlag münden.

 

Herr Berk trägt den geänderten Beschlussvorschlag vor:


 

Petitum/Beschluss:

Die Verwaltung wird aufgefordert,

1)      bestehenden Parksportanlagen im Bezirk nach Regionalbereichen aufzulisten.

2)      Ein bis zwei Flächen entlang des Wandse-Grünzuges für bauliche Parksportangebote zu prüfen und mögliche Maßnahmen samt Kostenschätzung zu benennen (siehe auch Drs. 20-7548).

3)      die Umsetzung der Parksportmaßnahme am Standort Quartierspark Tegelsbarg (Norbert-Schmidt-Platz) im Rahmen des geplanten RISE Gebietes vorzumerken und dafür die Kosten aufzulisten (siehe dazu Drs. 20-3872).

4)      die bereits beschlossenen Parksportmaßnahme in Steilshoop im Arbeitsprogramm Stadtgrün für 2020 entsprechend zu priorisieren.

5)      im Rahmen dieser Prüfung einen Standort zu benennen, welcher für die Einrichtung eines inklusiven Parksportangebotes besonders geeignet ist, und dabei Synergien mit bereits angestoßenen Vorhaben zu inklusiven bezirklichen Anlagen zu beachten (siehe bspw. Drs. 20-7328).

6)      Die Maßnahmen des Parksportes sind entsprechend den bestehenden Vorschriften und Normen zu erstellen, dabei sollte der Charakter der Parkanlage erhalten bleiben und der Grad der Versiegelungen, möglichst gering bleiben.

7)      r anfallende Planungskosten (für die 2-3 Maßnahmen) werden Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 5.000€ aus dem Förderfonds Bezirke konsumtiv (Maßnahmen-Nr.: 3-22103010-000001.01) bereitgestellt.

8)      Die Ausschüsse für Haushalt, Sport und Kultur sowie für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz sollen über die Ergebnisse dieser Prüfungen unterrichtet werden.

 


Abstimmungsergebnis:

Die Bezirksversammlung beschließt das untenstehende geänderte Petitum einstimmig:

 

Die Verwaltung wird aufgefordert,

1)      bestehenden Parksportanlagen im Bezirk nach Regionalbereichen aufzulisten.

2)      Ein bis zwei Flächen entlang des Wandse-Grünzuges für bauliche Parksportangebote zu prüfen und mögliche Maßnahmen samt Kostenschätzung zu benennen (siehe auch Drs. 20-7548).

3)      die Umsetzung der Parksportmaßnahme am Standort Quartierspark Tegelsbarg (Norbert-Schmidt-Platz) im Rahmen des geplanten RISE Gebietes vorzumerken und dafür die Kosten aufzulisten (siehe dazu Drs. 20-3872).

4)      die bereits beschlossenen Parksportmaßnahme in Steilshoop im Arbeitsprogramm Stadtgrün für 2020 entsprechend zu priorisieren.

5)      im Rahmen dieser Prüfung einen Standort zu benennen, welcher für die Einrichtung eines inklusiven Parksportangebotes besonders geeignet ist, und dabei Synergien mit bereits angestoßenen Vorhaben zu inklusiven bezirklichen Anlagen zu beachten (siehe bspw. Drs. 20-7328).

6)      Die Maßnahmen des Parksportes sind entsprechend den bestehenden Vorschriften und Normen zu erstellen, dabei sollte der Charakter der Parkanlage erhalten bleiben und der Grad der Versiegelungen, möglichst gering bleiben.

7)      r anfallende Planungskosten (für die 2-3 Maßnahmen) werden Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 5.000€ aus dem Förderfonds Bezirke konsumtiv (Maßnahmen-Nr.: 3-22103010-000001.01) bereitgestellt.

8)      Die Ausschüsse für Haushalt, Sport und Kultur sowie für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz sollen über die Ergebnisse dieser Prüfungen unterrichtet werden.