Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und öffentliche Fragestunde  

 
 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für soziale Stadtentwicklung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 13.09.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 25. Sitzung des Gremiums

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

am 13.09.2010

 

 


Tagesordnungspunkt 1 :

 

!Titel!


Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und öffentliche Fragestunde


 

 

 

 

 


 


Ein Bürger kritisiert die mangelhaften Angebote für Senioren und Drogenkranke im Bezirk und bittet um stärkere Beachtung von deren Belangen. Darüber hinaus hinterfragt er die Beflaggung des Bezirksamtes am 11.9. und die fehlende Beflaggung am 27. und 28.8..

 

Zwei Vertreter des Schützenvereins Rahlstedt, der seit ca. 1,5 Jahren eine Abteilung für Bogenschießen betreibt, beklagen eine kurzfriste Betriebsuntersagung durch das Bezirksamt Wandsbek. Der Sachverhalt sei bereits auf der letzten Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt vorgetragen worden. Sie erkundigen sich nach dem Grund der Maßnahme und bitten den Ausschuss, der Sache nachzugehen.

 

Herr Laugell erklärt, der Schützenverein sei Untermieter des Rahlstedter Hockey- und Tennisclubs (RHTC), dem der Sportplatz durch das Bezirksamt zur Nutzung überlassen worden sei. Dies hätte jedoch nicht ohne Absprache mit dem Bezirksamt erfolgen dürfen. Im Frühjahr habe es eine Beschwerde einer benachbarten Kita gegeben. Darauf sei eine örtliche Überprüfung durch das Bezirksamt erfolgt. Die Prüfung, ob die Anlage für das Bogenschießen geeignet sei, sei bisher noch nicht abgeschlossen. Daher habe man zunächst den weiteren Betrieb bis zu einer Klärung untersagt. Der relativ lange Zeitraum zwischen der Ortsbegehung und der Untersagung sei bedauerlich, jedoch krankheitsbedingt gewesen. Am 3.9. habe man ein Gespräch mit dem Sportamt und den Beteiligten anberaumt, das durch das Sportamt jedoch abgesagt worden sei. Man bemühe sich jedoch um eine kurzfristige erneute Zusammenkunft aller Beteiligten und eine einvernehmliche Lösung.

 

Ein Vertreter des Schützenvereins betont, dass ein Bogenschießplatz nicht behördlich abgenommen werden müsste, es jedoch Richtlinien gäbe, die durch den Verein alle eingehalten worden seien. Der Verein sträube sich keinesfalls gegen die Einhaltung evtl. Auflagen. Falls die derzeitigen Sicherheitsvorkehrungen dem Bezirksamt nicht ausreichten, bitte er um entsprechende Information, um hier tätig werden zu können. Ziel des Vereins sei schließlich, den Betrieb aufrecht zu erhalten und den Jugendlichen die weitere erfolgreiche Ausübung ihres Sportes zu ermöglichen.

 

Herr Ludwig-Kircher äußert seine Einschätzung, dass eine Gefährdung durch abweichende Pfeile unwahrscheinlich sei. Die Reaktion des Bezirksamt halte er für überzogen. Er plädiert für eine rasche einvernehmliche Lösung im Sinne der Jugendlichen.

 

Herr Hiemer bedauert die Vorgehensweise des Bezirksamtes und äußert den Wunsch,  dass das Bezirksamt nach einem zwischenzeitlichen Alternativstandort suche, um den Jugendlichen das weitere Training für die deutsche Meisterschaft zu ermöglichen.

 

Herr Beckmann kritisiert ebenfalls das behördliche Vorgehen sowie die Formulierung des Bescheides.

 

Herr Laugell erklärt, dass das Bezirksamt bereits auf den Verein zugegangen sei und man in Kürze auf eine einvernehmliche Lösung hoffe.

 

Frau Bick regt an, bereits gleich konkrete Terminvorschläge vorzulegen.

 

Herr Kukuk beantragt, das Thema in der nächsten Sitzung wieder aufzunehmen, damit sich der Ausschuss über das weitere Verfahren informieren könne.

 

Ergebnis:

 

Der Ausschuss beschließt, sich in der nächsten Sitzung erneut mit dem Thema zu befassen.