Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Jugend im Parlament - Jugendkriminalität sinnvoll bekämpfen - Scheuklappen ablegen, neue Ansätze wagen  

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 11.1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 11.05.2011 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 21:45 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
19/0090 Jugend im Parlament - Jugendkriminalität sinnvoll bekämpfen - Scheuklappen ablegen, neue Ansätze wagen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 1. Sitzung des Gremiums

Jugendhilfeausschuss

am 11.05.2011

 

 


Tagesordnungspunkt 11.1 : 19/0090

 

!Titel!


Jugend im Parlament – Jugendkriminalität sinnvoll bekämpfen – Scheuklappen ablegen, neue Ansätze wagen


 


 


Herr Schuchardt erläutert die Vorlage und berichtet aus der letzten Sitzung des JHA.

 

Frau Daniel weist darauf hin, dass nun auch ein Teilnehmer aus dem JiP als Mitglied im JHA vertreten sei. Sie fragt Herrn Fischer-Happel, ob er sich mit den Jugendlichen in Verbindung gesetzt habe und regt an, sich das „Bergedorfer Modell“ auf einer der nächsten Sitzungen im Ausschuss vorstellen zu lassen.

 

Frau Hoppermann bittet um einen Bericht, inwieweit sich die Bezirkliche Fachkommission dazu geäußert habe und wie die Verwaltung die Umsetzung dieses Modells auf den Bezirk Wandsbek sehe.

 

Herr Fischer-Happel führt aus, dass die Petenten nach der letzten Sitzung des JHA per E-Mail angeschrieben worden seien; eine Antwort hierauf sei nicht erfolgt. Selbstverständlich stehe er weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Anmerkung der Verwaltung:

Das E-Mail der Verwaltung vom 03.03.2011 ist als Anlage beigefügt.

 

Herr Buttler schlägt vor, die Fragen des Ausschusses  unter Einbindung der Justizbehörde zu bearbeiten und die Vorlage zu vertagen.

 

Herr Exner führt aus, dass im Rahmen des Senatsprojektes Handeln  gegen Jugendgewalt Mitarbeiter der Fachbehörden gemeinsam mit der Leitstelle Handeln gegen Jugendgewalt in Stuttgart gewesen  seien, um sich das „Haus des Jugendrechts“ anzusehen. Letztendlich sei von der Justizbehörde entschieden worden, dieses Projekt in Hamburg nicht weiter zu verfolgen mit der Begründung, dass die richterliche Unabhängigkeit beeinträchtigt werde. Insoweit habe auch die Leitstelle Handeln gegen Jugendgewalt dieses Thema nicht weiterverfolgt.

 

Frau Quast bittet, die ehemaligen Mitglieder des Jugendparlaments, die diesen Beschluss gefasst haben, zusammen mit einem Vertreter der Justizbehörde einzuladen.

 

Der Ausschuss beschließt einstimmig, dass auf der 1. Sitzung nach der Sommerpause ein Bericht über das Projekt „Haus des Jugendrechts“ aus der BFK erfolgen  und ein Vertreter hierzu aus der Justizbehörde eingeladen werden soll. Zu diesem TOP sollen ferner die an dem Antrag beteiligten Ausschussmitglieder  Jugend im Parlament  schriftlich eingeladen werden.