Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Hamburger Wohlfahrtsverbände: Seniorentreffs gemeinsam erhalten  

 
 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung
TOP: Ö 5.2
Gremium: Ausschuss für soziale Stadtentwicklung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 23.05.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:50 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
19/0219 Hamburger Wohlfahrtsverbände: Seniorentreffs gemeinsam erhalten
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 2. Sitzung des Gremiums

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

am 23.05.2011

 

 


Tagesordnungspunkt 5.2 : 19/0219

 

!Titel!


Hamburger Wohlfahrtsverbände: Seniorentreffs gemeinsam erhalten


 


 


Herr Laugell erklärt, die Forderungen seien nachvollziehbar, aber für Wandsbek nicht zutreffend, da Wandsbek von den Kürzungen nicht betroffen sei. Es sei wichtig, einheitliche Standards zu schaffen, um den Erfolg der Einrichtungen messen und bezirksübergreifend für die Träger nachvollziehbar beurteilen zu können, da nun durch die Bezirke über die Bewilligung von Anträgen entschieden werden müsse. Alle Bezirke seien hierbei gemeinsam mit der Fachbehörde auf dem Weg zu einem Beurteilungssystem. Durch diese Entwicklung sei eine gewisse Verunsicherung bei den Trägern entstanden, die zu dem vorliegenden Schreiben geführt habe. Er weist zudem darauf hin, dass man bei der Beurteilung der Einrichtungen auch berücksichtigen müsse, dass viele der Seniorentreffs ehrenamtlich geleitet würden. An diese könne nicht der gleiche Maßstab in Bezug z.B. auf Öffnungszeiten und Qualität der Angebote wie an die mit hauptamtlicher Leitung angelegt werden. Die Angebote der einzelnen Einrichtungen seien sehr unterschiedlich.

 

Frau Soost erklärt, der Bezirksseniorenbeirat stimme den Forderungen zu. Sie weist auf den hohen Wert der ehrenamtliches Arbeit hin.

 

Herr Prof. Dr. Nixdorff bittet künftig um eine möglichst frühzeitige Einbindung und Information des Bezirksseniorenbeirats. Außerdem spricht er sich für eine hauptamtliche Betreuung des Bezirksseniorenbeirats aus, wie es z.B. bei der Gesundheits- und Pflegekonferenz der Fall sei. Momentan sei die Situation sehr problematisch.

 

Frau Markwardt bittet um weitere Information über die angestrebten Bewertungskriterien für die Einrichtungen.

 

Herr Laugell erläutert in Kürze den Hintergrund (Rahmenzuweisung, Vorgabe der Finanzbehörde) und bietet an, den Ausschuss in der Juni-Sitzung ausführlich zum Thema zu informieren.

 

Frau Folkers weist darauf hin, dass die dem Ausschuss in der letzten Legislaturperiode vorgelegte Bestandsaufnahme der Senioreneinrichtungen überarbeitet werden sollte, da hierin diverse Einrichtungen wie z.B. die von Kirchengemeinden, nicht erfasst seien. Außerdem müsse ein Abgleich der demographischen Daten bzw. des tatsächlichen Bedarfs mit den vorhandenen Angeboten erfolgen.

 

Herr Ludwig-Kircher bekräftigt die Bitte um erneuten Bericht bzw. weitere Information der Verwaltung in der nächsten Sitzung.

 

Ergebnis:

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis und bittet um erneute Befassung unter Vorlage konkreterer Informationen zum Thema (sozialräumliche Daten, Bewertungsparameter etc.) in der Juni-Sitzung.