Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au Interfraktioneller Debattenantrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU, FDP und Die Linke  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek
TOP: Ö 4.4
Gremium: Bezirksversammlung Wandsbek Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 23.02.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
19/1648 Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au
Interfraktioneller Debattenantrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU, FDP und Die Linke
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 10. Sitzung des Gremiums

Bezirksversammlung

am 23.02.2012

 

 


Tagesordnungspunkt 4.4 : 19/1648

 

!Titel!


Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au

Interfraktioneller Debattenantrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU, FDP und Die Linke


 


 


Herr Hahn beschreibt seine Vorstellungen der zukünftigen Jenfelder Au als einen schönen und  ruhigen Wohnort. Dieses Bild solle nicht durch ein übermäßiges Verkehrsaufkommen getrübt werden. Zu diesem Zweck solle in der gesamten Jenfelder Au, inklusive der Straße zur Jenfelder Allee, grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgesehen werden. Besonders im Hinblick auf die Zielgruppe junger Familien sei ein solche Geschwindigkeitsbegrenzung nicht nur sinnvoll, sondern zwingend geboten. Diese Begrenzung schaffe Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere für Kinder und betone den Aspekt der Kinderfreundlichkeit. Ein weiterer Fokus der Jenfelder Au liege auf der Umweltfreundlichkeit, was durch innovative Projekte zur Wasseraufbereitung und Stromversorgung verdeutlicht werde. In diesem Zusammenhang stehe auch die Frage des Lärms. Mehr Ruhe bedeute mehr Lebensqualität. Ohne eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h entstehe eine Abkürzung für den Durchgangsverkehr, wodurch unnötig Verkehr durch ein Wohngebeit fließen werde. Dies schaffe weniger Sicherheit, weniger Umweltschutz und weniger Lebensqualität. Der Busverkehr hingegen sei in der Jenfelder Au gewollt. Es heiße, dass eine Begrenzung auf 30 km/h aus diesem Grund nicht möglich sei, doch sei zu bemerken, dass nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern ein hohes Verkehrsaufkommen den Bus abbremse. Insbesondere im Bereich der Jenfelder Allee würden durch ein hohes Verkehrsaufkommen lange Wartezeiten entstehen. Es gebe viele Beispiele in denen Busse in Tempo 30 - Bereichen funktioneren. In der Jenfelder Aus sei eine Abweichung von der Regel mehr als angebracht, um die positiven Eigenschaften des Wohngebietes zu unterstreichen und zu fördern. Eine Geschwindigkeit von 30 km/h werde den Busverkehr nicht erheblich verzögern, jedoch die Lebensqualität, die Familienfreundlichkeit und den Umweltschutz erheblich steigern.

 

Frau Hoppermann weist darauf hin, dass man sich im Verkehrsausschuss nach dem Vorliegen der endgültigen Pläne darüber einige gewesen sei, dass die Planung an dieser Stelle geändert werden müsse. Die Jenfelder Au sei das Vorzeigeprojekt des Bezirkes und es solle von Anfang an richtig geplant werden. Eine spätere Temporeduzierung, wie vom HVV und der Fachbehörde für möglich erachtet, werde als schlecht erachtet. Spätere Änderungen würden zu Verwirrung und hohen Kosten führen, was vermieden werden sollte. Im Verkehrsausschuss herrschte Einigkeit hinsichtlich dieses Themas, so dass dem Antrag zuzustimmen sei.

 

Herr Dr. Fischer bedankt sich beim Antragsführer für die Aufnahme des Vorschlages zur besonderen Betonung der Wichtigkeit der Buslinie für die Jenfelder Au. Es gehe um die Verknüpfung der verschiedenen Verkehre.

 

Herr Nack schließt sich den Ausführungen seiner Vorredner an. Er betont den Aspekt, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 nicht zu einer Verzögerung des Busverkehrs führe.


 


 


 


Ergebnis:

 

Die Bezirksversammlung beschließt einstimmig.