Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Jagd in Naturschutzgebieten Antrag der GAL-Fraktion  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek
TOP: Ö 5.6
Gremium: Bezirksversammlung Wandsbek Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 23.02.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
19/1652 Jagd in Naturschutzgebieten
Antrag der GAL-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 10. Sitzung des Gremiums

Bezirksversammlung

am 23.02.2012

 

 


Tagesordnungspunkt 5.6 : 19/1652

 

!Titel!


Jagd in Naturschutzgebieten

Antrag der GAL-Fraktion


 


 


 


 


 


 


Herr Dr. Fischer bedankt sich bei den Fachkollegen der SPD des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz für die Entschärfung des ursprünglichen Antrags. Im Petitum sei nun der Gegensatz zwischen Jagd und Naturschutz nicht mehr erkennbar, es werde lediglich der Status Quo beschrieben und der Antrag der GAL-Fraktion sei damit überflüssig. 

 

Herr Böttger erläutert, dass Herr Noffke darüber aufklärt habe, dass bei Verboten ein Senatsbeschluss benötigt werde freiwillige Vereinbarungen mit dem Jagdausübungsberechtigten getroffen werden könnten. Des Weiteren würden bestimmte Arten von Jagden nicht dem Naturschutz entgegenstehen. Der Antrag habe sich allein deshalb schon erledigt, da Wilderei ohnehin schon im Strafgesetzbuch geregelt sei.

Die einzig sinnvolle Veränderung -so Herr Böttger sei lediglich in der Empfehlung für die Jagdausführungsberechtigten über eine Einigung untereinander zu sehen.

 

Frau Boberg legt dar, dass die Thematik im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hinsichtlich einer Abklärung mit dem zuständigen Förster besprochen worden sei. Ziel sei es, die Treibjagd in Naturschutzgebieten zu untersagen, die Jagdaussübung im Bereich Teichwiese zu verbieten und Stellmoorer Tunneltal einzuschränken. Außerdem gibt Frau Boberg die tatsächliche Durchführung vom Treibjagden zu bedenken.

 

Ergebnis:

Die Bezirksversammlung beschließt mehrheitlich mit den Stimmen von SPD-Fraktion, GAL-Fraktion und der Fraktion Die Linke; bei Gegenstimmen der FDP-Fraktion und Enthaltung der CDU-Fraktion.