Bezirksversammlung Wandsbek

Auszug - Mobilitäts-Service-Punkt auch am S-Bahnhof Poppenbüttel realisieren Debattenantrag der CDU-Fraktion  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek
TOP: Ö 3.3
Gremium: Bezirksversammlung Wandsbek Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 04.04.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:20 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal Wandsbek
Ort: Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg
19/3488 Mobilitäts-Service-Punkt auch am S-Bahnhof Poppenbüttel realisieren
Debattenantrag der CDU-Fraktion
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 


 

Auszug aus der Niederschrift

der 21. Sitzung des Gremiums

Bezirksversammlung

am 04.04.2013

 

 


Tagesordnungspunkt 3.3 : 19/3488

 

!Titel!


Mobilitäts-Service-Punkt auch am S-Bahnhof Poppenbüttel realisieren

Debattenantrag der CDU-Fraktion


 


 


Herr Seier weist auf die Vorstellung des Konzeptes zur Komplementären Mobilität durch die Hamburger Hochbahn AG im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus (WVT) im Januar 2013 hin. Dies beinhalte die Einrichtung von zwei sog. Mobilitäts-Service-Punkten (MSP) im Bereich Berliner Tor und im Bereich Wandsbek Markt zur Erweiterung der Angebotsattraktivität, Schadstoffreduktion und Entlastung des innerstädtischen Verkehrs. Ein entsprechender Flächenbedarf für Mietfahrzeuge (KFZ, Rad) entstehe in deren Umfeld. Weitere mögliche Bereiche seien benannt worden, so z.B. durch den Neubau des P+R-Hauses sowie den sehr stark frequentierten Bereich für ÖPNV-Fahrgäste der S-Bahnhof Poppenbüttel. Es bestehe hier eine Möglichkeit, die notwendige Fläche (in Höhe des P+R-Hauses oder Ausgang zum Stormarnplatz) für einen MSP in unmittelbarer Nähe zu finden. Er bittet um Zustimmung.

 

Herr Kocherscheid-Dahm begrüßt die Idee eines MSP im Bereich des S-Bahnhof Poppenbüttel. So wie von der CDU-Fraktion beantragt, sei diese Idee allerdings nicht umsetzbar. Der Referent im Fachausschuss habe die Anforderungen an den MSP klar formuliert. Demnach werde das Konzept ausschließlich an Haltestellen an U-Bahnhaltestellen umgesetzt, da die Deutsche Bahn (DB) und S-Bahn Hamburg sich nicht beteiligen würden. Auf eigenen Kosten erstelle die Hochbahn die Planungen und setze sie um. Auch die fehlenden Anbindungen an Car2Go und StadtRad lassen ein mögliches Scheitern wahrscheinlich werden. Eine Ausweitung des Konzeptes auf die S-Bahn sei aus den Formulierungen nicht erkennbar. Er bitte um Überweisung des Antrages in den Ausschuss WVT.

 

Herr Georg weist auf die Befassungen zur Thematik MSP in der Vergangenheit und der einhelligen Meinung des Gremiums hin, dass das MSP-Konzept gut und zukunftsfähig sei. Die Alltagstauglichkeit werde in den ersten beiden Stationen zunächst geprüft. Ebenso sei die Prüfung weiterer Standorte in Wandsbek beschlossen worden. Auch wenn es sich um einen stark frequentierten Knotenpunkt handele, stimmt Herr Georg  den Ausführungen von Herrn Kocherscheid-Dahm hinsichtlich der fehlender Anbindungen zu. Viele Haltestellen in Wandsbek seien möglicherweise geeignet, doch müssten zunächst die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Es solle zudem die Pilotphase abgewartet werden, bevor weitere Schritte geplant würden. Herr Georg weist in dem Zusammenhang neuer Projekte auf die geringen planerischen Personalkapazitäten im Straßenbaubereich hin. Der Antrag werde von Seiten der Fraktion Die Linke abgelehnt.

 

Herr Dr. Fischer begrüßt den Antrag. Die von der SPD-Fraktion und der Fraktion Die Linke vorgetragenen Gründen gegen den Antrag seien formaler Natur. Es solle sich jedoch politisch positioniert werden. Der Standort S-Bahnhof Poppenbüttel für einen MSP sei nachvollziehbar, die FDP unterstütze daher den Antrag. Einer weiteren Beratung im Fachausschuss stehe man offen gegenüber.

 

Herr Nack bestätigt, dass die MSP eine gute Möglichkeit zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV darstellen. Der Standort S-Bahnhof Poppenbüttel gehe mit der Klärung diverser Fragen -nicht nur formelle- einher. Insofern werde einer Überweisung in den Ausschuss WVT zugestimmt.


 


 


 


Die Bezirksversammlung überweist einstimmig in den Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus.