Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4148  

 
 
Betreff: Fehlende Fahrbahnmarkierung
Beschluss der Bezirksversammlung vom 06.06.2013 (Drs.-Nr.: 19/3754)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.08.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
05.09.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne überwiesen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob die Straßenführung durch Fahrbahnmarkierungen kenntlich gemacht werden kann. Weiter soll geprüft werden, ob die linke Fahrspur als Linksabbieger Richtung Bramfelder Chaussee und die rechte Fahrspur als kombinierter Geradeaus- und Rechtsabbieger eingerichtet werden kann.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt zu der Beschlussempfehlung unter Beteiligung der Behörde für Inneres und Sport wie folgt Stellung:

 

Gegen eine Instandsetzung/Erneuerung der abgefahrenen bzw. durch Witterungseinflüsse schlecht erkennbaren Markierung im Kreuzungsbereich Steilshooper Allee/ Fabriciusstraße be-stehen seitens der zuständigen Behörde keine Einwände; das würde die Verkehrssicherheit stärken. Umzusetzen wäre die Maßnahme durch den Bezirk im Rahmen der Straßenunterhaltung.

 

Eine Fahrspureinteilung der nördlichen Zufahrt „Fabriciusstraße“ an der genannten Kreuzung in eine kombinierte „Geradeaus-/Rechtsabbiege- und eine reine Linksabbiegespur“ ist nicht zweckmäßig. Der morgendliche Berufsverkehr teilt sich nach der letzten Zählung in ca. 260Kfz/h nach „Rechts“, ca. 565Kfz/h nach „Geradeaus“ und ca. 95Kfz/h nach „Links“ auf. Der gesamte Verkehr in der nördlichen Zufahrt kann sich heute flexibel auf die zwei vorhandenen Fahrspuren aufteilen, ohne dass nennenswerte Rückstaus zu erwarten sind. Teilt man diese Fahrspuren wie gewünscht ein, würden 90% der Fahrzeuge über eine Fahrspur abgewickelt werden müssen. Dies würde zu einer enormen Leistungsminderung dieser Zufahrt führen. Bei einer sich dann einstellenden Überlastung der „Geradeaus-/Rechtsabbiegespur“ bei gleichzeitiger, zeitweiliger Minderung des Rechtsabbiegeabflusses durch den parallel freigegebenen Fußgängerverkehr, kann sich ein Rückstau von ca. 1,7km in nur einer Stunde einstellen.

 

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die zuständige Behörde, die flexible Nutzung der beiden Fahrspuren der nördlichen Zufahrt „Fabriciusstraße“ weiterhin zu ermöglichen.

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.

 


Anlage/n: