Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4159  

 
 
Betreff: HVV-Themenkatalog
Rückmeldung zu den Prüfbitten bzw. Zusagen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
29.08.2013 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus überwiesen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
04.09.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek vertagt   
16.10.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Alstertal
16.10.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal (offen)   
Regionalausschuss Rahlstedt
04.09.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt (offen)   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
17.10.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne (offen)   
Regionalausschuss Walddörfer
05.09.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer (offen)   
17.10.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer (offen)   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Hinweis der Geschäftsstelle:

In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus (WVT) vom 29. November 2012 waren Referenten der BWVI, des LSBG, des HVV, des VHH PVG und der HOCHBAHN AG zu den Themen „Buschbeschleunigung“ und „HVV-Themenkatalog“ geladen. Es wurden mehrere Bitten zu Prüfungen und mehrere Zusagen von den Referenten aufgenommen.

In seiner Sitzung am 11.04.13 formulierte der Ausschuss WVT eine Bitte um Rückmeldung.

 

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt aufgrund von Auskünften des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) und der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) wie folgt Stellung:

 

 

„Busbeschleunigungsprogramm“:

Herr Schenk äußert zum Thema U-Bahnhof Farmsen, dass diesbezüglich die Umstellung einiger Solobusse (12m Länge) auf Gelenkbusse (insbesondere die Linie 27) diskutiert werde. Ab 2016 seien Planungen vorgesehen (Staffel B), kurzfristig würden allerdings unterschiedliche Ansätze und Maßnahmen zur Entspannung der Situation im Bereich U-Bahnhof Farmsen prüfen.

 

Die MetroBus-Linie 27 soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf Gelenkbusbetrieb umgestellt werden, um die Kapazitäten zu erhöhen. Die Umstellung wird gegenwärtig vorbereitet.

Die Prüfungen von Maßnahmen zur Entspannung der Situation im Bereich U-Bahnhof Farmsen haben begonnen. Konkrete, belastbare Aussagen zu den verfolgten planerischen Lösungen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings noch nicht möglich.

 

Herr Wiucha erläutert zur Einrichtung einer Eilbuslinie, wie sie es früher in Steilshoop (Buslinie 377) gegeben habe, dass es gegenwärtig kaum noch Eilbuslinien gebe. Diese würden nur zu Hauptverkehrszeiten eingesetzt, da sich die Verkehrssituation grundlegend gewandelt habe. Wie bereits in den vergangenen Jahren würden auch zukünftig seien diverse Evaluationen zur Änderung der ÖPNV-Anbindungen durchgeführt worden, auch die Steilshoops. Die heute gewonnen Anregungen würden gerne mitgenommen.

 

Zur Beschleunigung und Verbesserung der Anbindung der Großwohnsiedlung Steilshoop ist im Zusammenhang mit dem Busbeschleunigungsprogramm des Senats vorgesehen, die Businfrastruktur insbesondere der MetroBus-Linie 7 kurzfristig zu verbessern.

Ergänzt werden die Busbeschleunigungsmaßnahmen in Steilshoop durch weitere Verbesserungen im Zuge des Linienweges der MetroBus-Linie 7 sowie durch den Umbau des Bahnhofs Barmbek und den barrierefreien Ausbau der Station S-Bahn Rübenkamp, so dass für Steilshoop eine spürbare Aufwertung der bereits heute guten ÖPNV-Anbindung erreicht werden wird.

Darüber hinaus gibt es Überlegungen für eine geänderte Linienführung der MetroBus-Linie 26 über die westliche Gründgensstraße, um den Fahrgästen in Steilshoop zusätzlich zur StadtBus-Linie 118 weitere umsteigefreie Anbindungen an S-Bahn Rübenkamp zu bieten, sowie für die Realisierung einer Bustrasse im Bereich der Bramfelder Dorfwiese, um eine schnelle und direkte Anbindung Steilshoops an Bramfeld und die dort vorhandenen Busverbindungen nach Wandsbek zu ermöglichen.

Um den Bewohnern einer Großsiedlung durch die Einrichtung einer Eil-/Express-Buslinie Vorteile zu verschaffen, muss entweder der erhöhte betriebliche Aufwand durch die zusätzliche Linie in Kauf genommen werden oder bei einer kostenneutralen Lösung haben die anderen Fahrgäste entlang des Linienweges ein verringertes Fahrplanangebot. Hier sollten die Ergebnisse der Busbeschleunigung auf der Linie 7 abgewartet werden, um dann die verkehrlichen Vorteile einer Eil-/Express-Bus-Linie einschätzen zu können.

 

„HVV-Themenkatalog“:

TOP 3. Gemeinsame Abfahrtszeiten der Buslinien 26,27 und 168/368 am U-Bahnhof Farmsen und an der Haltestelle Rahlstedter Weg

 

Aus der Sicht von Frau Hoppermann sei der Punkt 3 in der schriftlichen Beantwortung falschverstanden worden. Es gehe nicht um die Umsteigezeiten U-Bahn auf Bus, sondern um die Umsteigezeiten Bus auf Bus.

Herr Wiucha führt aus, dass der HVV die Prioritäten der Anschlussverbindungen nach der Anzahl der Umsteiger ausrichte. Die meisten Umsteiger habe man vom Bus auf die Schnellbahn oder umgekehrt. Anschlüsse zwischen den Buslinien gebe es nur selten. Der im Punkt 3 enthaltene Wunsch, diese Anforderung zu garantieren, sei schwer bis fast unmöglich zu realisieren und würde auch das Interesse der Mehrzahl der Fahrgäste nicht wiederspiegeln.

Frau Hoppermann hebt hervor, dass im Norden Wandsbeks die gesamten Querverbindungen nur durch den Busverkehr abgewickelt würden. Sie bittet darum, das Thema weiterzuverfolgen.

 

Die Ausrichtung der Fahrpläne der Buslinien erfolgt in Abhängigkeit von der Zahl der umsteigenden Fahrgäste vorrangig auf einen Anschluss zwischen den Bus- und den Schnellbahnlinien. Die Zahl der Umsteiger zwischen den einzelnen Buslinien ist auch an Verkehrsknotenpunkten demgegenüber deutlich geringer, so dass diese Umsteigebeziehungen bei der Gestaltung der Fahrpläne nicht primär berücksichtigt werden können. Dies gilt auch für die Buslinien am Verkehrsknoten Farmsen. Die dort verkehrenden Buslinien haben in der Regel noch weitere Anschlussbeziehungen an nächstgelegenen Schnellbahnhaltestellen herzustellen, so dass eine Berücksichtigung von planmäßigen Anschlussbindungen der Buslinien untereinander nur sehr eingeschränkt realisierbar ist. Diese verkehrliche Gewichtung der Anschlussplanung wird auch zukünftig die Planungsgrundlage für die Erstellung der Fahrpläne bilden, so dass nicht mit einer verstärkten Anschlussbindung der Buslinien untereinander gerechnet werden kann.

 

TOP 11. Buslinie 364

 

Herr Niehaus fragt, wie der Busfahrer an die entsprechenden Verspätungsinformationen gelangen könne oder das Problem durch eine spätere Abfahrtzeit (zwei Minuten). Die dadurch verlorene Zeit könne nachts aufgeholt werden, da bei mehreren Haltestellen wegen fehlender Fahrgäste nicht gehalten werden brauche.

Herr Wiucha antwortet, dass nach einer technischen Lösung zur Anschlusssicherung gesucht werde, wie die Information über die Ankunftzeit der R 10 an die Busfahrer der Buslinie 364 geleitet werden könne. Nach seiner Ansicht habe sich die R 10 - Situation (früher viele Verspätungen) mittlerweile wieder etwas entspannt, aber eine gewisse Unwägbarkeit sei dennoch nach wie vor enthalten. Die Buslinie 364 werde zudem auch von anderen Unternehmen gefahren (Auftragsverkehr) wo keine Funktechnik und direkte Erreichbarkeit des Fahrers sichergestellt sei. Der Busfahrer könne zwar warten, müsse aber ein Zeitfenster beachten, um Folgeverspätungen zu vermeiden, die alle Fahrgäste betreffen würden. Mit dem DB – Reiseinformationssystem könne sich über die Pünktlichkeit einzelner Bahnlinien (so auch der R 10) informiert werden. Aber man könne die Busfahrer nicht zur Nutzung eines privaten Smartphones zwingen, um sich diesbezüglich zu informieren. Der HVV bemühe sich aber um eine Lösung (Verweis auf Zürich).

 

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 wurde das Angebot auf der Regionalbahnstrecke R10 überarbeitet und durch einen weiteren Zug auf dieser Strecke ergänzt. Mit dieser Maßnahme hat sich die Pünktlichkeit der R10 deutlich verbessert. Die Erhöhung der Pünktlichkeitsquote der R10 hat dazu beigetragen, dass sich die Umsteigesituation von / auf die Buslinien in Rahlstedt ebenfalls verbessert hat.

Es wird an technischen Lösungen gearbeitet, um die Sicherung der Anschlüsse durch direkte Information der Fahrpersonale über die Fahrplanlagen der Zugstrecke zu verbessern. Ein Test zum Import der Echtzeitdaten der Regionalbahn Schleswig-Holstein aus dem Betrieb in die Fahrplanauskunft des HVV wird vorbereitet.

 

TOP 12. Verbindung von Poppenbüttel nach Ahrensburg

 

Herr Nack geht auf die seiner Ansicht nach relativ schlechte o.a. Verbindung ein und verweist auf den relativ starken Verkehr auf der Bergstedter Chaussee. Er fragt nach der Einrichtung einer Probeverbindung.

Herr Wiucha weist auf die eingerichtete Verbindung von Poppenbüttel nach Bargteheide hin, bei der der Probebetrieb verlängert worden sei und gut funktioniere. Bei einer Verbindung nach Ahrensburg sei zu beachten, dass hier neben dem Bus die Möglichkeit der U-Bahnnutzung (bspw. in Volksdorf) bestünde. Die notwendige Nachfrage/Verkehrsmenge würde insgesamt voraussichtlich nicht erreicht werden.

 

Eine Auswertung der Fahrbeziehungen der Busfahrgäste in Ahrensburg mit insgesamt etwa 7.600 Fahrten pro Werktag zeigt, dass derzeit lediglich etwa 40 Fahrgäste zwischen Ahrensburg und Poppenbüttel fahren. Auch wenn durch die Einrichtung einer direkten Verbindung eine Erhöhung der Nachfrage erreicht werden kann, muss aber aufgrund der heute geringen Nachfrage davon ausgegangen werden, dass der finanzielle Aufwand für den Betrieb – auch für einen Probebetrieb – einer Buslinie seitens der Stadt Hamburg und des Kreises Stormarn wirtschaftlich nicht vertretbar ist.

 

TOP 15. Verlängerung von Fahrten der Linie 178 über Heimgarten hinaus bis zum Glashütter Markt

 

Herr Niehaus erkundigt sich nach der Funktionsweise des Territorialprinzip in der Praxis und nach dem Antragstellungsverfahren, wenn der Wunsch nach Ausweitung der Linie bestehe, da in diesem Punkt der Bereich von Schleswig-Holstein tangiert werde.

Herr Brodehl betont, dass es auch die Aufgabe des HVV sei, eine Nachfrage nach einer sinnvollen Busverbindung auch in den umliegenden, grenzüberschreitenden Kreisen zu ermitteln. Im vorliegenden Fall müssten die FHH und der Kreis Bad Segeberg für das Projekt gewonnen werden. Er sei über den aktuellen Stand zwar nicht informiert, aber ein separater Antrag von Bad Segeberg müsse nicht gestellt werden. Herr Brodehl werde die Anregungen und Verbesserungswünsche mitnehmen und mit seinem Kollegen aus Bad Segeberg besprechen.

 

Nach Überprüfung der aktuellen Nachfragedaten zur Buslinie 178 hat sich ergeben, dass pro Fahrt etwa sieben bis acht Fahrgäste in dem genannten Streckenabschnitt in Heimgarten angetroffen werden. Bei dieser geringen Nachfrage fällt es schwer, den Kreis Segeberg für die Übernahme weiterer Kosten bei der Ausweitung dieses Angebotes auf seinem Bedienungsgebiet zu gewinnen. Die Anregung wird in die weitere Abstimmung mit dem Kreis Segeberg zum Angebot der Busverkehre mit aufgenommen.

 

TOP 16. Buslinie 179, Verdichtung der Fahrpläne

 

Herr Wasner widerspricht der Antwort der BWVI, da nach eigenen Erfahrungen zwar insgesamt relativ wenige Menschen diese Linie nutzten, aber es in der Hauptverkehrszeit zu einer sehr starken Nutzung und Überfüllung der Busse (zwischen Poppenbüttel und Ohlsdorf) käme. Er fragt nach den diesbezüglich zugrunde liegenden Maßstäben.

Herr Wiucha könne dies nicht nachvollziehen, da die Linie 179 im Hinblick auf Fahrgastzählungen zu den schwächsten Linien gehöre.

Herr Schenk ergänzt, dass aus seiner Sicht keine Anhaltspunkte auf eine Überfüllung vorlägen.

Frau Hoppermann sieht aufgrund der unterschiedlichen Wahrnehmungen beiderseitigen Prüfungsbedarf.

 

Die Auslastung der Platzkapazitäten auf der StadtBus-Linie 179 ist vor dem Hintergrund der Verkehrsnachfrage insgesamt unauffällig. In den vergangenen 16 Monaten konnten bei den in diesem Zeitraum geleisteten rund 45.000 Fahrten lediglich bei insgesamt 20 Fahrten nicht allen Fahrgästen keine Mitfahrgelegenheit angeboten werden. Daher ist das derzeitige Fahrplanangebot der Linie 179 angemessen auf die Verkehrsnachfrage ausgerichtet. Eine Notwendigkeit hier die Takte zu erhöhen besteht nicht.

Dennoch gibt es einen Zeitbereich, in dem eine Fahrt werktags an Schultagen, die gegen 7:20 Uhr vom Bahnhof Poppenbüttel abfährt, eine hohe Verkehrsnachfrage – hier insbesondere Schulkinder zu den Schulen in der Alsterdorfer Straße – aufweist und bei der es vereinzelt zu besetzten Bussen kommt. Seit dem 17. März 2013 wurde eine für diese Fahrt auf dem Abschnitt U/S Ohlsdorf – U Alsterdorf geleistete Verstärkung in das reguläre Fahrtenangebot übernommen. HVV und HOCHBAHN werden das Angebot in diesen Zeitbereich weiter beobachten und gegebenenfalls eine punktuelle Erhöhung der Platzkapazitäten vornehmen.

 

TOP 23. StadtBuslinie 174 zwischen U Volksdorf und S Poppenbüttel

 

Frau Hoppermann bemerkt, dass es morgens auf der Linie 174 in Richtung Volksdorf sehr voll sei, weil der Bus drei Schulen bediene. Sie fragt nach der Möglichkeit, weitere Busse in dieser Zeit einzusetzen. Herrn Wiucha bestätigt bereits diesbezügliche Planungen.

 

 

Die HOCHBAHN prüft derzeit, ob und in welchem Umfang Verstärkungen der morgendlichen Schülerspitze und am frühen Nachmittag zum Herbst 2013 umgesetzt werden können. Eine Entscheidung darüber soll voraussichtlich im 3. Quartal 2013 fallen. Für eine frühere Inbetriebnahme stehen aufgrund diverser Bedarfe durch Großveranstaltungen und U-Bahn-Baustellen (Schienenersatzverkehre) keine Kapazitäten (Personale, Fahrzeuge) zur Verfügung.

 

25. Notrufsäulen an Bushaltestellen

 

Frau Hoppermann beschreibt die Situation an der Haltestelle um den Meiendorfer Weg vor Ort. Vor der Errichtung des Kletterwaldes war die angrenzende Waldgegend ein beliebter Drogenumschlagsplatz.

Herr Schenk hebt hervor, dass das gesamte Schnellbahnnetz mit Notrufsäulen ausgestattet sei, sowie einige wenige an Umsteigeanlagen im Busverkehr. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit und der Tatsache, dass es in Hamburg viele gefährdete Orte gebe, die eigentlich überwacht werden müssten, sei das Handy eine sinnvolle Möglichkeit, um Hilfe herbeizurufen.

Herr Kocherscheid-Dahm betont, dass es in Wandsbek nicht allzu viele gefährdete Bushaltestellen gebe, die beim Meiendorfer Weg aber definitiv dazugehöre. Er bittet um Unterstützung der Fachbehörde und Prüfung der Situation am Meiendorfer Weg.

Herr Schenk weist noch mal auf die Kosten einer Notrufsäule hin. Eine Notrufsäule alleine bringe relativ wenig, sie müsse auch videoüberwacht werden, was hohe Kosten verursache. Auch sei nicht jeder Raum fürs Aufstellen der Kameras geeignet. Er sagt eine Prüfung zu.

 

Herr Dr. Fischer weist auf einen etwa fünsekündigen Verzögerungseffekt bei dem

Bewegungsmelder für das Licht im Park– und Ridehaus (NPR) hin.

Herr Schenk sagt eine Prüfung zu.

 

In Hamburg sind sämtliche U-Bahn-Haltestellen sowie einige wenige hochfrequentierte Busanlagen mit Rufsäulen ausgestattet. Für Bushaltestellen ist eine Ausstattung mit Rufsäulen generell nicht vorgesehen. Die Bushaltestellen liegen größtenteils im öffentlichen Straßenraum, vielfach gibt es keine klar definierte Abgrenzung zwischen Haltestellenbereich und öffentlichem Straßenraum. Die Fahrgastzahl ist an den Bushaltestellen in der Regel um ein vielfaches niedriger als an U-Bahn-Haltestellen. Das gilt insbesondere auch für die angesprochene Bushaltestelle am Meiendorfer Weg. Die erforderlichen Investitionen für Rufsäulen an einfachen Bushaltestellen lassen sich bei begrenzten zur Verfügung stehenden Mitteln leider nicht rechtfertigen.

Im Übrigen stehen im Bussystem die Fahrer für Informationen zum Angebot zur Verfügung.

Der angesprochene Bewegungsmelder im Park- und Ridehaus ist unmittelbar nach der Ausschusssitzung in Wandsbek technisch geprüft worden. Es konnte keine Fehlfunktion festgestellt werden.

 

 


Petitum/Beschluss:

Der Ausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten.

 


Anlage/n: