Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4229  

 
 
Betreff: Ausbau von Bike&Ride in Wandsbek
Debattenantrag der FDP - Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.08.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
29.08.2013 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus vertagt   
26.09.2013 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus vertagt   
31.10.2013 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus vertagt   
21.11.2013 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus abgelehnt   
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Sachverhalt

Auf der Grundlage einer Anfrage (Drs. 19/3619) sowie einer anschließenden Zähl- und Überprüfungsaktion der FDP Fraktion Wandsbek ergibt sich hinsichtlich der Anzahl von Fahrradständern an den Wandsbeker Schnellbahnstationen sowie der Anzahl der tatsächlich an diesen Stationen abgestellten Fahrräder die in der Anlage 1 dargestellte Situation. Die Zählaktion der FDP-Fraktion beschränkte sich dabei auf diejenigen Bahnstationen, bei denen die Zahl der Fahrradstellplätze unter 2% des täglichen Fahrgastaufkommens liegt sowie auf die zehn Busstationen mit dem höchsten Fahrgastaufkommens. Zusätzlich wurde aufgrund einer Meldung aus der Bevölkerung die Busstation Paracelsusstraße in die Zählung mit aufgenommen.

 

Demnach besteht bei einer Vielzahl von Schnellbahnstationen selbst unter der konservativen Annahme, dass die Zahl der Fahrradstellplätze nur 25% über der Zahl der tatsächlich an der jeweiligen Station abgestellten Fahrräder liegen sollte, um Bedarfsschwankungen sowie die allmähliche Zunahme des Fahrradverkehrs abzufedern, ein zum Teil erheblicher Nachrüstbedarf. Es zeigte sich darüber hinaus bei den Besichtigungen, dass die vorhandenen Fahrradstellplätze zum Teil nicht bedarfsgerecht ausgeführt sind. Dies bezieht sich sowohl auf die Lage zur jeweiligen Station, auf die bauliche Ausführung und den Erhaltungszustand aber auch auf das Verhältnis von kostenpflichtigen und kostenfreien Stellplätzen.

 

Bei den Busstationen ergab sich von wenigen Ausnahmen abgesehen ein anderes Bild, da derzeit offenbar nur wenige Fahrräder an Busstationen abgestellt werden. Lediglich an der Haltestelle Ölmühlenweg scheint es Bedarf für Fahrradstellplätze zu geben, der aber vermutlich von den Bewohnern eines benachbarten Hochhauses erzeugt wird. Der Bedarf in der Paracelsusstrasse bestätigte sich dagegen nicht.

Die Bezirksversammlung Wandsbek möge daher beschließen:

 

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten

 

  1. An den Schnellbahnstationen Wandsbek-Gartenstadt, Straßburger Straße, Trabrennbahn, Ritterstraße, Wartenau, Hoheneichen, Hasselbrook, Landwehr und Friedrichsberg die in der Anlage 1 ermittelte zusätzliche Zahl von Fahrradstellplätzen zu errichten. Die zusätzlich geforderte Zahl von Stellplätzen für die Station Wandsbek Gartenstadt bezieht sich auf den derzeit aufgrund von Bauarbeiten vermutlich dezimierten Bestand an Stellplätzen.

 

  1. An den folgenden Stationen aufgrund der nachfolgenden Zustandsbeschreibung Verbesserungen im Bestand der Fahrradstellplätze vorzunehmen:
    1. Friedrichsberg: Die überdachten Stellplätze unmittelbar am Bahndamm sind teilweise defekt. Dieser Bereich ist darüber hinaus vermüllt und dunkel und wird daher nicht ausgelastet. Von den 69 gezählten Fahrrädern waren 40 am Straßenbegrenzungsgitter angeschlossen.
    2. Wandsbeker Chaussee und Wandsbek Markt: Viele Bügel sind schlecht zu den

Stationseingängen platziert und werden daher nicht angenommen.

    1. Ritterstraße: von den 36 gezählten Plätzen sind einige defekt, einige Felgenbre

cher und eine ganze Reihe ca. 100m und damit viel zu weit vom Stationseingang entfernt.

    1. Straßburger Straße: von den 25 gezählten Stellplätzen sind 7 alte Felgenbrecher.
    2. Farmsen: Ein Drittel der Stellplätze befindet sich in einer kostenpflichtigen

Schließanlage, die am Tag der Zählung wiederum nur zu 25% ausgelastet war. Die übrigen Bügel waren mit Ausnahme einer Stellplatzanlage hinter der Treppe am südöstlichen Stationsausgang voll ausgelastet oder sogar überlastet.

 

 


Anlage/n:

Ermittlung