Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4349  

 
 
Betreff: Abriss der Sporthalle Schierenberg 50
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Rahlstedt
04.09.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Im Jahre 2006/2007 wurde der Schulstandort Schierenberg 50 geschlossen. Das unmittelbar benachbarte Gymnasium Meiendorf nutzte fortan die Sporthalle und, während der eigenen Sanierungsphase, auch die Pausenhalle der ehemaligen Grundschule.

Mittlerweile wird der vorhandene Kreuzbau grundsaniert und zukünftig dem Gymnasium zur dauerhaften Nutzung zugeführt. Auch die Pausenhalle wird dem Bestand des Gymnasiums überlassen.

Nicht jedoch die auf dem Gelände befindliche Sporthalle.

Diese wird, nach Fertigstellung einer weiteren Sporthalle am Schulstandort Deepenhorn, laut Plänen der Schulbehörde, abgerissen.

Die CDU-Fraktion begrüßt außerordentlich eine zusätzliche Sporthalle am Standort Deepenhorn, welche in einer Bürgerschaftsanfrage angekündigt wurde,  zumal diese neue Stadtteilschule eine sportbetonte Schule ist, dieses leidenschaftlich und   erfolgreich praktiziert und eine entsprechende Unterversorgung in Meiendorf mit auskömmlichen Sporthallenkapazitäten bereits festgestellt wurde.

Gleichwohl ist es den Mitgliedern und Sporttreibenden der ansässigen Vereine nicht leicht vermittelbar, dass eine scheinbar intakte Sporthalle abgerissen wird und der Weg zur zukünftig alternativ zu nutzenden Halle ein weiterer sein wird, vor allen Dingen dann, wenn Kinder diesen längeren Weg auf sich nehmen müssen.

Nicht unterschätzt werden darf auch die Tatsache, dass sich auch der am Deepenhorn, also dem zukünftigen Standort einer neuen Sporthalle, ansässige Meiendorfer Sportverein um Hallenzeiten dieser Stätte bewerben wird. Und dieses bei derart räumlicher Nähe sicher auch nicht zu Unrecht. 

Auch das Gymnasium kann erst dann beruhigt in die Zukunft schauen, wenn denn die Bezirkssporthalle auch eine echteDreifeldhalle wird. Nur dann kann sie den Schülerinnen und Schülern dem vorgegebenen Soll von 120 zu leistenden Sportstunden bei einer Fünfzügigkeit der Schule nachkommen. Eine Dreifeldsporthalle wird sie jedoch nur dann, wenn eine vorhandene Netzabtrennung durch eine sicht- und schallschützende Abtrennung mit entsprechender Be- und Entlüftungsanlage installiert wird. Diese Maßnahme bedarf aber noch einer schriftlich fixierten Zusage der Schulbehörde.

 

Eltern des Gymnasiums und Sporttreibende aus den Vereinen erfahren leider nur informell über den jeweiligen Planungsstand. Hierbei sei besonders erwähnt, dass der Stellenwert der Sportvereine für alle Ortsteile Hamburgs von großer Bedeutung ist und eine pflegliche und unterstützende Begleitung benötigt. Seit wesentlich umfassender ganztägiger Beschulung und Betreuung sind die Nöte der Vereine für auskömmliche Hallenzeiten weiter gestiegen.

 

Um unmittelbar oder auch mittelbar betroffenen Bürgern derartige Veränderungen in ihrem direkten Umfeld erklärbar zu machen, bedarf es einer transparenten und öffentlichen Darstellung der Planungen. 

 

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss beschließen:

 


Petitum/Beschluss:

Die Fachbehörde wird gebeten dem Regionalbeauftragten und den Fraktionsvorsitzenden des Regionalausschusses Rahlstedt laufend über den Planungsstand und über die Gespräche mit den nutzenden Vereinen und des Gymnasiums bezüglich des  Abrisses der Sporthalle Schierenberg 50, dem Neubau einer Sporthalle am Deepenhorn und der nachzurüstenden Bezirkssporthalle im Schierenberg 60 zu informieren, um die Betroffenen und die Bevölkerung im Zuge einer Berichterstattung im Regionalausschuss in die aktuellen Veränderungen mit einzubinden.  

 

 


Anlage/n:

keine Anlage/n

 

Stammbaum:
XIX-4349   Abriss der Sporthalle Schierenberg 50 Antrag der CDU-Fraktion   Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   Antrag
XIX-4349.1   Abriss der Sporthalle Schierenberg 50 Beschlussvorlage des Regionalausschusses Rahlstedt   Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   Beschlussvorlage