Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4402  

 
 
Betreff: UGV über Messergebnisse zu Deponiegas auf der Fläche Neusurenland informieren
Antrag der GRÜNEN-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
19.09.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

In der Straße „Neusurenland“ in Farmsen-Berne gibt es eine Altlastenfläche, die zwischen 1948-1966 unter anderem als Deponie für Gewerbe- und Industriemüll genutzt wurde. Heute befinden sich auf der Fläche ein Sportplatz mit Vereinshaus, sowie einige Gebäude des angrenzenden Gymnasiums.

Auf dem Gelände sind durch regelmäßige Messungen der Bodenluft erhebliche Mengen von austretenden Deponiegasen dokumentiert. Insbesondere die Konzentration von Methan (CH4) ist dabei so hoch, dass das nicht deponiegasgesichert errichtete Vereinshaus nach Auffassung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt aufgrund der Explosionsgefahr über 2014 hinaus nicht ohne entsprechende Sanierungsmaßnahmen weiterbetrieben werden kann. Auch in den Kellerräumen der Schule sowie an verschiedenen anderen Punkten im Gelände wird die Gaskonzentration aus Sicherheitsgründen regelmäßig überwacht.

Durch die regelmäßige Überwachung wird  sichergestellt, dass keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung entsteht.

Um über zukünftige Nutzungen des Geländes und der Gebäude vertretbare Entscheidungen fällen zu können ist ein Wissen um die Entwicklung der Deponiegaskonzentration in der Bodenluft nicht unerheblich. Deshalb sollte der zuständige bezirkliche Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz regelmäßig über die Messergebnisse der BSU informiert werden.

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksverwaltung wird gebeten, bei der BSU in vierteljährigen Rhythmus die Ergebnisse der Messungen von Deponiegas in der Bodenluft auf der Fläche Neusurenland und in den dortigen Gebäuden einzuholen und diese an den zuständigen Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz weiterzugeben.

Bei besonderen Vorfällen ist der Ausschuss unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n