Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4408  

 
 
Betreff: Neubau der Ernst-Albers-Brücke und Lärmschutzwände in Marienthal voranbringen
Antrag der SPD-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
19.09.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Die Ernst-Albers-Brücke in Marienthal, die 1935 zusammen mit der A24 erbaut wurde, war eine wichtige Wegverbindung zwischen Marienthal und Horn. Mitte 2010 wurde die Fuß­gängerbrücke vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) abgerissen, weil sie zum einen stark renovierungsbedürftig und zum anderen nicht barrierefrei war.

Seitdem müssen die Marienthaler Umwege in Kauf nehmen. Da es weder einen Bürger­steig noch Fahrradweg gibt, ist der Umweg über den engen Derbyweg auf der Horner Seite gerade für Kinder gefährlich. Zudem fehlt der Lärmschutz an dieser Stelle, denn ohne die neue Brücke kann die Lücke nicht geschlossen werden.

 

Eine Grundinstandsetzung der Ernst-Albers-Brücke über die A24 und zusätzliche Lärmschutzwände hätten durch den LSBG im Frühjahr dieses Jahres errichtet werden sollen. Doch aufgrund der Klage einer Anwohnerin, die ihre Privatsphäre durch die höher gelegene Brücke beeinträchtigt sieht und eigene Alternativplanungen vorgelegt hat, ruht das Bauprojekt nun. Für die Marienthaler, die schon seit Jahren auf den Neubau der Ernst-Albers-Brücke warten, sind die Verzögerungen durch das anhängige Gerichtsverfahren äußerst ärgerlich.

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


Petitum/Beschluss:

Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, parallel zum laufenden Verfahren alternative Planungen abzuwägen und sich möglichst außergerichtlich mit der Klägerin zu einigen, damit die Brücke und Lärmschutzwand möglichst schnell wieder hergestellt werden können.


Anlage/n: keine Anlage/n