Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-4608  

 
 
Betreff: Erneute Prüfung der Sozialindizes an den Rahlstedter Grundschulen Kamminer-Straße und Wildschwanbrook II
Beschluss der Bezirksversammlung vom 19.09.2013 (XIX-4411)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
14.11.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Jugendhilfeausschuss
20.11.2013 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Rahlstedt
27.11.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Folgender Beschluss wurde gefasst:
Sobald der Anpassungsprozess abgeschlossen ist, wird die Fachbehörde gebeten, die angewandte Studie zur Einteilung der Sozialindizes aufgrund der stark abweichenden Einschätzungen regional beteiligter Akteure für die Grundschulen Kamminer Straße und Wildschwanbrook durch einen Referenten im zuständigen Ausschuss zu erläutern.

 

In der o. a. Angelegenheit nimmt die Behörde für Schule und wie folgt Stellung:

 

Eine erneute Prüfung der Sozialindizes an den benannten Rahlstedter Grundschulen aufgrund einer anderen Datenlage und mit einer geänderten Methode ist nicht möglich, da zur Sicherung der Vergleichbarkeit und damit der Gleichbehandlung die Bestimmung der Werte einzelner Schulen nur auf der Grundlage von Daten erfolgen kann, die für alle Schulen in gleicher Weise verlässlich vorliegen. Eine Berechnung des für alle Schulen gültigen Sozialindex ist nur möglich, wenn für alle Schulen auch zum einen jeweils identische, zuverlässig verfügbare, objektive und gültige Datenarten zugrundegelegt werden, zum anderen ein und dieselbe Methode für die Berechnung angewandt wird.

 

Eine einzelschulspezifische Erweiterung der Datenquellen oder eine Veränderung der Berechnungsverfahren, wie sie von der Bezirksversammlung vorgeschlagen wird, wäre ein Verstoß gegen den Gerechtigkeitsgrundsatz, da davon ausgegangen werden muss, dass diese Daten nicht für alle Schulen in gleicher Weise vorliegen. Bei dem von der Bezirksversammlung vorgeschlagenen Vorgehen würde es vom Zufall der Datenverfügbarkeit abhängen, ob Schulen im Vergleich zu anderen Schulen bei der Zuweisung eines Index höher oder niedriger eingestuft werden. Aus den gleichen Gründen ist auch eine veränderte Gewichtung für Daten an Einzelschulen nicht zulässig, da auch ein solches Vorgehen keinerlei Vergleichbarkeit zwischen den Schulen ermöglicht.

 

Die zuständige Behörde ist gerne bereit, Referenten zur Einstufung, Erläuterung und Information zur Festlegung, Einteilung und Prüfung der Sozialindizes zu entsenden. Wir bitten daher um eine entsprechende Einladung und einen Terminvorschlag für den zuständigen Bezirksausschuss in Wandsbek.


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


Anlage/n:

keine Anlage/n