Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-5179  

 
 
Betreff: Wandsbek muss seinen Baumbestand schützen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 24 BezVG (Große Anfrage)
Verfasser:Anke Ehlers (DIE LINKE)
Gerda Azadi (DIE LINKE)
Julian Georg (DIE LINKE)
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
    Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
10.04.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek (offen)   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Eine Großstadt wie Hamburg ist auf die natürliche Sauerstoffproduktion durch Bäume und Sträucher angewiesen. Ein gesunder Baumbestand kann den Klimawandel sicher nicht verhindern, wohl aber den Verlauf abmildern. Schon deshalb ist ein gesunder Baumbestand in der Stadt von großer Bedeutung.

Zudem gilt Hamburg als „grüne“ Stadt, insbesondere auch infolge des „Straßenbegleitgrüns“.

Touristen schätzen Hamburg auch aus diesem Grunde. Für die Menschen in dieser Stadt ist es deshalb wichtig, dass der Baumbestand erhalten bleibt. Der BUND hat festgestellt, dass hamburgweit jedes Jahr 6.000 Bäume verloren gehen (HA vom 1./2.03.2014).

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

 

  1. Wie viele Bäume sind 2012 und 2013 im Bezirk Wandsbek auf öffentlichem Grund gefällt worden? Bitte aufschlüsseln nach Straßen- und Parkbäumen.
     
  2. Wie viele Bäume sind 2012 und 2013 im Bezirk Wandsbek auf öffentlichem Grund (nach)gepflanzt worden?
     
  3. Wie lange dauert es regelmäßig von der Fällung eines Baumes bis zur Nachpflanzung bei Straßenbäumen und Parkbäumen?
     
  4. Wie viele Baumfällungen sind im Bezirk Wandsbek in den Jahren 2012 und 2013 auf privatem Grund genehmigt worden? Wie viele Fällungen sind hiervon realisiert worden?
     
  5. Wie viele Ablehnungen von Anträgen auf Fällung eines Baumes auf privatem Grund hat es in diesen Jahren gegeben? Welche Ablehnungsgründe sind die häufigsten?
     
  6. In welchen Fällen werden Privateigentümer zu Nach- bzw. Ersatzpflanzungen
    verpflichtet?
     
  7. In welcher Größenordnung werden die Nach- bzw. Ersatzpflanzungen auf privatem Grund geschätzt?
     
  8. Werden die geforderten Nach- bzw. Ersatzpflanzungen auf Privatgrund überwacht?
    a) Wenn ja, in welcher Form?
    b) Wenn nein, warum werden Ersatz- bzw. Nachpflanzungen nicht überwacht?
     
  9. Wird von der Verwaltung überwacht, dass Ablehnungen von Fällgenehmigungen eingehalten werden?
    a) Wenn ja, in welcher Form?
    b) Wenn nein, warum nicht?
     
  10. Welche Kosten fallen für BürgerInnen durchschnittlich an, wenn sie auf ihrem
    Privatgrund einen Baum fällen lassen wollen?
    a) für das Genehmigungsverfahren
    b) für die Gutachtertätigkeit
    c) für das Fällen an sich
     
  11. Immer wieder wird von illegalen Fällungen berichtet. Von wie vielen illegalen Fällungen geht die Verwaltung in den Jahren 2012 und 2013 aus?
     
  12. Wodurch erfährt die Verwaltung regelmäßig von illegalen Fällungen?
     
  13. Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung bei illegalen Fällungen?
     
  14. Falls Bgelder erhoben werden, in welcher Höhe werde diese durchschnittlich je Baum erhoben?
     
  15. ufig kommt es zu Fällungen und Rodungen, wenn auf einem Grundstück neu gebaut werden soll. Warum verzichtet die Verwaltung darauf, mit dem Bauantrag gleichzeitig auch über zu fällende Bäume zu entscheiden?
     

 

 

 


Anlage/n:

keine Anlage/n

Stammbaum:
XIX-5179   Wandsbek muss seinen Baumbestand schützen   Interner Service   Anfrage gem. § 24 BezVG (Große Anfrage)
XIX-5179.1   Wandsbek muss seinen Baumbestand schützen   Interner Service   Antwort zu Anfragen