Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-5383  

 
 
Betreff: Kooperation der GBS an den Grundschulen mit der OKJA
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Verfasser:Anke Ehlers (DIE LINKE)
Gerda Azadi (DIE LINKE)
Julian Georg (DIE LINKE)
Federführend:Interner Service Beteiligt:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
    Fachamt Jugend- und Familienhilfe
   Fachamt Sozialraummanagement
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.05.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die ganztägige Betreuung und Bildung an den Grundschulen (GBS), die weiter

flächendeckend ausgebaut wird, geschieht in Kooperation mit den Trägern der offenen

Kinder- und Jugendarbeit. Das hat zu vielfältigen Veränderungen in den Einrichtungen der

OKJA geführt. Verträge müssen ausgearbeitet, Räume und Personal zur Verfügung stehen.

Des Weiteren spielt die Mittelvergabe eine Rolle und die Zusammenarbeit muss geregelt

werden. Auch die Inhalte der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden eventuell

beeinflusst. Gleichzeitig gibt es Veränderungen im Sozialraum durch die Sozialräumlichen

Hilfen und Angebote. Die Kinder sollen dabei aber immer im Zentrum stehen.

Die Hoffnung, dass die OKJA von Veränderungen profitiert, hat sich aus Sicht der Träger

bisher zu selten erfüllt. Der Ausbau des Ganztags hat zu neuen Problemen zum Beispiel bei

den Öffnungszeiten der Einrichtungen geführt. Viele kleine Einrichtungen sind gar nicht in

der Lage den erhöhten Anforderungen mit den gegebenen Mitteln gerecht zu werden.

 

Dies vorausgeschickt fragen wir die Bezirksverwaltung (Fachbehörde):

 

  1. Welche Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit kooperieren mit welchen
    Schulen im Rahmen des Ausbaus des Ganztags in Wandsbek? Bitte jeweils Schule und die kooperierende Träger nennen.
     
  2. Erhalten die kooperierenden Träger dafür zusätzliche Mittel der Schulen? Wenn ja, in
    welcher Höhe. Wenn nein, warum erhalten sie keine Mittel dafür?
     
  3. Kann Schule aus Sicht des Bezirks den Ganztag ohne die OKJA überhaupt
    bewerkstelligen? Wie beurteilt die Verwaltung die Zusammenarbeit von Schule und
    Sozialraum in Wandsbek?
     
  4. Reichen die in Schulen zur Verfügung stehenden Räume überhaupt für die zu betreuenden Kinder aus, wie ist die Raumsituation an den Schulen? Ist eine Kooperation von Schule und Sozialraum nicht auch ein Vorteil bei der Bereitstellung von Räumen für die Kinder und Jugendlichen? Und sind Schulen auf die Bereitstellung von außerschulischen Räumen angewiesen?

Anlage/n:

keine Anlage/n

Stammbaum:
XIX-5383   Kooperation der GBS an den Grundschulen mit der OKJA   Interner Service   Anfrage gem. § 27 BezVG
XIX-5383.1   Kooperation der GBS an den Grundschulen mit der OKJA   Interner Service   Antwort zu Anfragen