Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-5400  

 
 
Betreff: Taubenabwehr am S-Bahnhof Poppenbüttel nachrüsten
Beschluss der Bezirksversammlung vom 10.04.2014 (Drs.Nr. XIX/5188)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service Beteiligt:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
    Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.05.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Hauptausschuss
03.07.2014 
Sitzung des Hauptausschusses überwiesen   
Regionalausschuss Alstertal
24.09.2014 
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:
 

  1. Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, sich gegenüber der Hamburger Hochbahn AG und der Deutschen Bahn AG dafür einzusetzen, eine Optimierung der gewählten Taubenabwehrmaßnahmen an der Verkehrsanlage Poppenbüttel vorzunehmen.
     
  2. Das Bezirksamt prüft in eigener Zuständigkeit, mit welchen geeigneten Maßnahmen der
    Verschmutzung durch Tauben begegnet werden kann und setzt diese schnellstmöglich um.

 

Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation:
 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt aufgrund von Auskünften der Deutschen Bahn AG (DB AG) und der Hamburger Hochbahn (HOCHBAHN) zum Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek wie folgt Stellung:

 

Am 2. April 2014 fand ein Vororttermin zwischen einem Vertreter des von der DB AG beauftragten Hygieneunternehmens und dem Bahnhofsmanagement Hamburg statt, zur Inaugenscheinnahme der Taubenabwehr in der Station Poppenbüttel. Dort wurden die bestehenden Abwehrmaßnahmen begutachtet, analysiert und weitere Verbesserungen in der Weise festgelegt, dass die vorhandene Taubenabwehr optimiert und auf die gesamte Station ausgeweitet wird. Beim Bau der Busanlage wurde darauf geachtet, potenzielle Nist- und Rastmöglichkeiten für Tauben möglichst zu vermeiden. Grundsätzlich ist die Konstruktion der Brücke als Bestandteil der Verkehrsanlage so gewählt, dass längs verlaufende Stahlbleche abgeschrägt sind, so dass sich dort keine Tauben niederlassen können. Des Weiteren gibt es unter dem Foliendach keine Aufenthaltsmöglichkeiten, da auf sämtlichen Trägern des Daches Taubenvergrämung angebracht ist. Nach Inbetriebnahme der Fußgängerbrücke hat sich jedoch gezeigt, dass Tauben auf einer darunterliegenden Leitung sitzen und zwar über einen großen Bereich der Brücke. Aus diesem Anlass sind weitere Maßnahmen zur Taubenvergrämung geprüft worden. Im Bereich Wentzelplatz war der östliche Gehweg am Rampenfuß unterhalb der Brücke durch Taubenkot stark verdreckt. Hier ist in der 15. Kalenderwoche 2014 eine Taubenabwehr an der Brücke installiert worden. Im Bereich Wentzelplatz, Busumfahrung ist keine Nachrüstung erforderlich, da sich dort keine Sitzmöglichkeiten für Tauben befinden. Bezüglich der Aufenthaltsorte der Tauben im Brückenteil der DB AG wurde festgestellt, dass der Taubenkot in den Gleisbereich fällt, in dem es keinen Zugang für Reisende gibt. Die Nachrüstung einer Taubenvergrämung wird in diesem Bereich nicht befürwortet, um zu verhindern, dass dadurch die Tauben in den Bahnhofsbereich ausweichen.

 


Petitum/Beschluss:

 

Es wird um Kenntnisnahme gebeten.


Anlage/n:

keine Anlage/n