Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-5408  

 
 
Betreff: Energiesparende solare Wegeleuchten einsetzen
Beschluss der Bezirksversammlung vom 10.04.2014 (Drs.Nr. XIX-5192)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.05.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Hauptausschuss
03.07.2014 
Sitzung des Hauptausschusses überwiesen   
Regionalausschuss Rahlstedt
24.09.2014 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt zur Kenntnis genommen   
05.11.2014 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

 

  1. Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, auf Basis von technischen Informationen und Referenzen aus anderen Städten und Gemeinden geeignete solare Straßenleuchten und energiesparende LED-Leuchten auszuwählen.
     
  2. Die ausgewählten Leuchten sollen dem Regionalausschuss vorgestellt werden.
     
  3. Die bereits gemeldete Wegeverbindung zw. Am Knill und Bekassinenau (Abbildung 3 im
    Anhang) sollte weiterhin mit höchster Priorität mit einer der ausgewählten Beleuchtungssysteme ausgestattet werden.
     
  4. Da insbesondere im Hohenhorstpark aufgrund der bereits vor der Umgestaltung
    vorhandenen guten Sonneneinstrahlung die Installation von solaren Wegeleuchten möglich erscheint, sollte diese Wegeverbindung mit Priorität 2 ebenfalls ausgestattet werden (Abbildung 1 im Anhang).
     
  5. Ebenso sollten die Wegeverbindungen und zw. Nienhagener und Timmendorfer Straße mit Priorität 3 (Abbildung 2) für eine Beleuchtung durch solare und/oder LED-Leuchten vorgesehen werden.

 

 

Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation:

 

 

Zu 1.:

 

Auf Nachfrage bei den Städten Freiburg, München und Stuttgart wurde mitgeteilt, dass dort keine positiven Erfahrungen mit solarbetriebenen Leuchten gemacht wurden. Die  Städte Berlin, Hannover, Frankfurt und Krefeld haben mitgeteilt, dass solarbetriebene Straßenbeleuchtungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht eingesetzt werden. Die zuständige Behörde sieht ebenso keinen wirtschaftlichen Einsatz vor, da vor allem die Lebenszykluskosten deutlich höher als bei kabelgebundenen Leuchten sind. In diesem Zusammenhang wird auf die Drucksache XIX-4712.1 verwiesen.

 

Zu 2.:

 

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ist gern bereit, dem Regionalausschuss diesen Abwägungsprozess für und gegen solche ausführlicher Leuchten darzustellen.  Sofern Interesse für die Entsendung eines Referenten besteht, wird der Regionalausschuss um eine Terminnennung gebeten.

 

Zu 3. bis 5.:

 

Die Entscheidung, welche Wege durch Grünanlagen im Jahr 2014 beleuchtet werden, wird durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) getroffen. Dieser Entscheidung soll nicht vorgegriffen werden. 

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


Anlage/n:

keine Anlage/n