Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - XIX-5418  

 
 
Betreff: Gruppenhaus Bramfeld - Steilshooper Allee / Spielhaus Farmsen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss
25.06.2014 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Der Betrieb in dem Gebäude in der Steilshooper Allee wurde Ende letzten Jahres beendet, da es schwerwiegende bauliche Beanstandungen gab, die einen weiteren sicheren Betrieb  nicht gewährleisten konnten.

 

Es liegt nun ein Gutachten für die Sanierung des Gebäudes vor, das als Anlage beigefügt wird. Nach weiter Klärung und Erörterung des Gutachtens mit der SpriAG steht nun fest, dass die Kosten für eine Instandsetzung mit rund 90.000 € beziffert werden können.  Weitere Kosten könnten entstehen, weil die Sanierung einen Umfang erreicht, der im Baugenehmigungsverfahren dazu führt, dass das Vorhaben einem Neubau gleichgestellt wird. Für diesen Fall wären Standards der Wärmedämmung etc. einzuhalten. Demgegenüber würde ein Abriss Kosten von ca. 32.000 € auslösen.

 

Angesichts des nicht unerheblichen Mitteleinsatzes für eine Sanierung einerseits und der Tatsache, dass das Gruppenhaus bis zu einer Wiederinbetriebnahme noch bis mindestens Ende 2014/Anfang 2015 für den Stadtteil nicht zur Verfügung stünde, hat die Verwaltung folgende planerische Alternative zu einer Sanierung des Objekts angestellt: 

 

Derzeit gibt es für das Gruppenhaus Bramfeld eine feste Stelle sowie Honorarmittel für die Unterstützung der Arbeit.

 

Das  dicht an den Sozialraum Bramfeld angrenzende Spielhaus Farmsen  befindet sich in einem baulich sehr guten Zustand und hat ein parkähnliches Gelände, das zu jeder Zeit genutzt werden kann. Für das Spielhaus gibt es eine Stelle zuzüglich Honorarmittel für Honorarkräfte. Vor kurzem wurde bekannt, dass die Mitarbeiterin voraussichtlich zum 1.11.2014 in den Ruhestand wechselt.

 

Nach Einschätzung der  Verwaltung wäre es sinnvoll und fachlich vertretbar, wenn der Mitarbeiter des Gruppenhauses seine Arbeit zukünftig in die jetzigen Räume des Spielhauses verlegt. Der Standort böte die Möglichkeit, ein baulich intaktes Objekt optimal für die OKJA im Sozialraum Farmsen an der Grenze zu Bramfeld zu nutzen. Inhaltlich könnte das Angebot  wie folgt aufgestellt werden: im Vormittagsbereich könnten einzelne Gruppenangebote auf Honorarbasis für die jetzigen Besucher angeboten werden.  Da auch jetzt bereits am Nachmittag weniger Kinder das Spielhaus besuchen, können dann die Angebote des Gruppenhauses beginnen.  

 

Die Kooperation mit dem SHA Träger müsste dann neu verhandelt und ausgebaut werden.

 

Inhaltlich sollte der Sozialraum Bramfeld weiterhin der Schwerpunkt der Arbeit sein aber zusätzlich könnten die Jugendlichen aus Farmsen mit einbezogen werden.  Teilweise sind bereits jetzt Jugendliche aus Farmsen an der Gruppenarbeit beteiligt.

 

Die Verwaltung beabsichtigt, diese Überlegungen im Rahmen eines runden Tisches mit den Nutzern und Einrichtungen im Stadtteil zu erörtern.


Petitum/Beschluss:

Der JHA nimmt Kenntnis

 


Anlage/n:

Gutachten

Aktennotiz