Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-0431.1  

 
 
Betreff: Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Bezirk Wandsbek
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort zu Anfragen
Verfasser:CDU Bezirksfraktion Wandsbek
Sandro Kappe, Claudia Folkers, Philipp Hentschel
Bezüglich:
20-0431
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.01.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Bezirk Wandsbek

Die Entscheidungen der Beschäftigten des Bezirksamtes Wandsbek haben direkten Einfluss auf das Geschehen im Bezirk Wandsbek.

Diejenigen Beschäftigten, welche direkt im Bezirk Wandsbek wohnen, sind oftmals aufgrund der örtlichen Nähe deutlich besser mit den dortigen Geschehnissen und eventuellen Problemlagen vertraut als diejenigen, die in anderen, weit entfernten Bezirken oder sogar außerhalb Hamburgs ihre Wohnung haben.

 

Wir fragen die Verwaltung:

Das Bezirksamt antwortet zu Ziffer 1, 2, und vier wie folgt:

Das Personalamt antwortet zu Ziffer 3 und 5 wie folgt:

1.) Wie viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes des Bezirksamtes Wandsbek aufgeteilt nach Dezernaten wohnen

a) im Bezirk Wandsbek,

b) in Hamburg und

c) außerhalb von Hamburg?

 

Antwort zu Ziffer 1 a)-c):

 

MA-Gesamt

1a) im Bezirk Wandsbek

1b) in Hamburg

1c) außerhalb von Hamburg

D1

137

32

89

48

D2

238

51

165

73

D3

772

145

564

208

D4

368

68

252

116

 

1515

296

1070

445

 

2.) Welche Maßnahmen ergreift das Bezirksamtes Wandsbek, um den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes einen Verbleib im Bezirk Wandsbek zu ermöglichen?

Das Bezirksamt antwortet wie folgt:

Das Bezirksamt Wandsbek verfügt über keine eigenen Handlungsmöglichkeiten, um Beschäftigten Wohnraum im Bezirk Wandsbek anzubieten.

 

3.) Wie viele Nachwuchskräfte des öffentlichen Dienstes des Bezirksamtes Wandsbek wohnten bei der Bewerbung nicht in Hamburg (Angabe in absoluten Zahlen und in Prozent)?

Das Personalamt antwortet wie folgt:

Eine Auswertung der Wohnorte der eingestellten Auszubildenden zum Zeitpunkt der Bewerbung kann durch das Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) nicht geleistet werden.

 

4.) Wie viele Nachwuchskräfte des öffentlichen Dienstes des Bezirksamtes Wandsbek wohnen 

a) im Bezirk Wandsbek

b) in Hamburg und

c) außerhalb von Hamburg.

Das Bezirksamt antwortet wie folgt:

Die Auswahl und Ausbildung der Nachwuchskräfte für die Verwaltung obliegt dem ZAF. Von dort werden die Auszubildenden und Anwärter den Ämtern und Behörden für die praktische Ausbildung zugewiesen; das Bezirksamt Wandsbek hat insofern keine „eigenen“ Nachwuchskräfte. Von den Anwärtern, die dem Bezirksamt Wandsbek in diesem Jahr für einen praktischen Ausbildungsabschnitt zugewiesen wurden, wohnen

 

  • 3 im Bezirk Wandsbek( = 19 %),
  • 7 im übrigen Hamburg ( = 43 %) und
  • 5 ( = 38 %) außerhalb Hamburgs.

Erfahrungsgemäß ziehen die Nachwuchskräfte auch während der Ausbildung relativ häufig um; meist näher an den Ausbildungsort es handelt sich also um eine Momentaufnahme von sehr begrenzter Aktualität.

 

5.) Welche Maßnahmen werden vom Bezirksamt Wandsbek ergriffen, um die Attraktivit des öffentlichen Dienstes zu steigern?

Das Bezirksamt antwortet wie folgt:

Das Bezirksamt Wandsbek verfügt hier nicht über eigene Handlungsmöglichkeiten und verweist hier auf das Personalamt der Freien und Hansestadt Hamburg.

Das Personalamt antwortet wie folgt:

Das ZAF als Organisationseinheit des Personalamtes betreibt für die behördenübergreifende Gewinnung von Verwaltungsauszubildenden ein umfangreiches Marketing. Hierzu zählen z. B. eine Website, Flyer, Messebesuche, Schulveranstaltungen, Online-Bewerbung, Online-Self-Assessment, Ausbildungsblog, Printanzeigen.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n   

Stammbaum:
20-0431   Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Bezirk Wandsbek   Dezernat Steuerung und Service   Anfrage gem. § 27 BezVG
20-0431.1   Beschäftigte des öffentlichen Dienstes im Bezirk Wandsbek   Interner Service   Antwort zu Anfragen