Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-0680  

 
 
Betreff: Erhalt der Ersatzhaltestelle Cesar Klein Ring
Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek vom 09.10.2014
Drs.-Nr.: 20-0280
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.01.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
19.02.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Folgender Beschluss wurde gefasst:

 

Die zuständige Fachbehörde wird gebeten zu prüfen, ob ein Erhalt der Ersatzhaltestelle Cesar-

Klein-Ring (Ecke Steilshooper Allee/ Steilshooper Straße Richtung Barmbek) auf Dauer möglich

Ist.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt auf der Grundlage von Auskünften der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) wie folgt Stellung:

 

Im Zuge der Sperrung der Gründgensstraße wurde für die Haltestelle Cesar-Klein-Ring eine Ersatzhaltestelle in der Steilshooper Allee im Bereich der Einmündung Steilshooper Straße in Richtung U/S Barmbek eingerichtet, die seit dem 2. Juni 2014 von den Bussen der Linien 7, 26, 118, 277 und 617 bedient wird. Nach Beendigung der Baumaßnahmen in der Gründgensstraße und der Rückverlegung der Linien 7, 26, 118 und 617 wird sich diese Halteposition weiterhin am Weg der Linie 277 befinden. Da die Haltestelle von der künftigen Haltestelle Einkaufszentrum Steilshoop gut zu erreichen ist, wird vorgeschlagen, die Ersatzhaltestelle dauerhaft für die Linie 277 einzurichten.

Allerdings hat die HOCHBAHN in den letzten Monaten Erfahrungen hinsichtlich der Betriebsdurchführung auf der Linie 277 gesammelt. Dabei stellte sich heraus, dass der Abstand zwischen der Ersatzhaltestelle in Richtung Westen und der Linksabbiegespur in die Steilshooper Straße für einen regelmäßigen Betrieb der Linie 277 zu kurz ist. Hier muss sich das Fahrpersonal über zwei Spuren hinweg nach links einordnen. Das ist bei hohem Verkehrsaufkommen nicht zu vertreten. Diese unbefriedigende Situation ist auf Dauer für alle Verkehrsteilnehmer nicht haltbar. Auch eine Rückverlegung der Haltestellenposition nach Osten ist wenig zielführend, da die Haltestelle dann unmittelbar hinter der vorhandenen Haltestelle Gustav-Seitz-Weg eingerichtet werden müsste. Deshalb ist eine dauerhafte Einrichtung der Ersatzhaltestelle im Einmündungsbereich Steilshooper Allee / Steilshooper Straße nicht möglich. Stattdessen ist folgende Lösung vorzugswürdig:
Die Steilshooper Straße verfügt an der Einmündung Steilshooper Allee in Richtung Barmbek über zwei Fahrspuren. Der Zufluss aus der Steilshooper Allee erfolgt einspurig. Somit besteht nach Einschätzung der HOCHBAHN die Möglichkeit, hier eine Haltestelle am Fahrbahnrand einzurichten, da ein wartender Bus hier nicht den einspurig einbiegenden Verkehrsfluss behindert. In der Gegenrichtung mündet die Steilshooper Straße mit drei Spuren in die Steilshooper Allee, einmal links, zweimal rechts. Auch hier besteht nach Einschätzung der HOCHBAHN die Möglichkeit, eine Haltestelle in der rechten Rechtsabbiegespur am Fahrbahnrand anzulegen. Die Lage der neuen Haltestelle in der Steilshooper Straße hätte neben den Aspekten einer sicheren und flüssigen Betriebsdurchführung folgende Vorteile:

  • Am Knoten Steilshooper Allee / Steilshooper Straße ist an allen Knotenpunktarmen eine durch Signale gesicherte Querung der Fahrbahnen möglich. Der Standort lässt sich somit sicher und auf kurzem Wege aus der Siedlung Steilshoop erreichen.
  • Die neue Haltestelle bietet eine verbesserte Erschließung des Quartiers am Appelhoff. Hier befinden sich unter anderem eine Ganztagsgrundschule sowie ein Discountmarkt.
  • Die Abstände zu den benachbarten Bushaltestellen bewegen sich im üblichen Maß.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wird die Maßnahme einvernehmlich mit der HOCHBAHN weiter verfolgen. Hierfür soll voraussichtlich noch in diesem Jahr ein Ortstermin stattfinden, in dem die Möglichkeiten im Einzelnen geprüft werden.

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n