Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-0698  

 
 
Betreff: Fahrradwege in der Fabriciusstraße
Beschluss der Bezirksversammlung vom 13.11.2014 (Drs. 20-0407)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.01.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Wirtschafts- und Verkehrsausschuss
05.02.2015 
Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
19.02.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne vertagt   
26.03.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Bezirksversammlung bittet das zuständige Polizeikommissariat um eine Einschätzung der im Antrag (Drs. 20-0241) beschriebenen Örtlichkeiten und Situation.

 

 

Im Einvernehmen mit der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 36 nimmt die Verkehrsdirektion 5 als Zentrale Straßenverkehrsbehörde wie folgt Stellung:

 

Der in der Drucksache genannte Bereich der Fabriciusstraße befindet sich nördlich der Steilshooper Allee und endet am Osterkirchstieg. Im weiteren Verlauf führt die parallel zur Bramfelder Chaussee verlaufende Fabriciusstraße in Richtung Ohlsdorfer Friedhof. In der Verlängerung mündet der Straßenzug in die Anderheitsallee und endet an der Bramfelder Chaussee.

Die Fahrbahnbreite beträgt zwischen den Hochborden etwa 6,30 Meter.

 

In dem betreffenden Abschnitt der  Fabriciusstraße zwischen Osterkirchstieg und Steilshooper Allee besteht keine Radwegebenutzungspflicht.

Durch Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ darf der linke Radweg in gegenläufige Richtung benutzt werden.

Insofern steht es dem Radfahrer frei, entweder auf der Fahrbahn oder auf dem nicht benutzungspflichtigen Radweg zu fahren.

 

In dem genannten Bereich kam es seit 2011 zu vereinzelten (ca. vier Unfälle pro Jahr auf einer Strecke von 220 Metern) Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit dem ruhenden Verkehr. Hier kam es in den meisten Fällen zu Berührungen von Fahrzeugen im fließenden Verkehr und parkenden Fahrzeugen.

Es wurden drei Unfälle mit  Radfahrer/innen polizeilich aufgenommen. Unfälle zwischen Radfahrer/innen und Fußgänger/innen wurden in dem genannten Zeitraum durch die Polizei nicht aufgenommen.

 

Am PK 36 sind keinerlei Beschwerden des HVV hinsichtlich irgendwelcher Behinderungen des Busverkehrs bekannt.

 

Allein mit straßenverkehrsbehördlichen Maßnahmen ist die derzeitige Situation nicht zu verbessern und keine allen Bedürfnissen gerecht werdende Verkehrsführung zu erreichen.

 

Um sowohl dem Radverkehr als auch dem Wunsch nach genügend Parkraum gerecht zu werden, ist es erforderlich, dass das Bezirksamt eine Überplanung des Abschnitts vornimmt, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer entsprechend berücksichtigt.

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n