Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-1027  

 
 
Betreff: Sachstand Planung Campus Steilshoop
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss
15.04.2015 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Soziales und Bildung
20.04.2015 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Das Schul- und Quartierszentrum Campus Steilshoop soll Neubauten für die „Grund- und Stadtteilschule Am See“ sowie für ein Quartierszentrum mit Bildungs- und Beratungseinrichtungen und mit sozialen Angeboten auf insgesamt rund 13.000 qm Fläche umfassen. In dem ca. 2.600 qm großen Quartierszentrum sollen folgende Nutzer untergebracht werden:

 

  • Haus der Jugend
  • Elternschule Steilshoop
  • Nordlicht e.V. mit seinem Familienservicepoint
  • Volkshochschule Hamburg Ost
  • cherhalle Steilshoop
  • Stadtteiltreff AGDAZ (Arbeitsgemeinschaft deutsch ausländischer Zusammenarbeit)
  • Erziehungsberatung Steilshoop
  • sowie Stadtteilräume zur Nutzung durch Vereine, Initiativen, Bewohnerinnen und Bewohner Steilshoops, die durch Alraune gGmbH betrieben werden sollen

Darüber hinaus ist ein Angebot der Mütterberatung als Mitnutzung vorgesehen.

Die Stadt investiert rund 29 Millionen Euro in den Schulbau und weitere rund 6,3 Millionen Euro in das Quartierszentrum (vgl. hierzu Finanzierungsplanung). Nach Durchführung eines Wettbewerbs haben die Architekten Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH Berlin im Februar 2014 den Zuschlag bekommen. Seit dem Sommer 2014 arbeiten die Architekten an der Entwurfsplanung.

 

 

 

 

 

Finanzierungsplanung Quartierszentrum Steilshoop

Betrag inkl. MwSt.

Finanzierungsgeber

658.000 €

Kreditäre Finanzierung HÖB

188.000 €

Kreditäre Finanzierung VHS

190.000 €

Investitionskostenzuschuss BSB

500.000 €

SIP-Mittel (Beschluss mit Drs. 20/9929)

45.000 €

BA W (Investitionszuschuss Nordlicht eV; BV-Beschluss v. 12.12.2013)

140.000 €

BA W (AGDAZ-Invest.; BV-Beschluss v. 12.12.2013)

940.000 €

BA W (aus BASFI-Rahmenzuweisung)

40.000 €

BA W              (vorbehaltlich eines Beschlusses der BV Wandsbek)

40.000 €

Bezirkliches Sportstättenmanagement beim BA HH-M

(vorbehaltlich Beschluss Beirats d. bezirkl. Sportstättenmanagements)

1.790.000 €

BSU (RISE)

1.500.000 €

Sanierungsfonds Hamburg 2020 (Beschluss mit Drs.20/13935)

300.000 €

Grundstückserlöse (aktuelle Schätzung)

6.331.000 €

Prognostizierte Herstellungskosten – gerundet -

 

Das Bauprojekt soll  in den Sommerferien 2015 mit dem Auszug der berufsbildenden Schule H20 beginnen. Der Abriss des Bildungszentrums erfolgt laut Schulbau Hamburg dann voraussichtlich im Herbst.

Nach einem intensiven Abstimmungsprozess sind für die Bauzeit für die betroffenen Einrichtungen folgende Interimsunterbringungen gefunden worden:

  • Die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule bleiben vor Ort.
  • Die H20 wird übergangsweise in die Telemannstr. 10 und die Schwenckestr. 91-93 ziehen, voraussichtlich 2017 wird sie mit der berufsbildenden Schule H7 am Tessenowweg zusammengelegt. Hier entsteht ein neues Berufsschulzentrum. In dem derzeitigen Bau der H20 und der Stadtteilschule am See sind einige Nutzer aus dem Stadtteil integriert, mit denen gemeinsam folgende Ausweichmöglichkeiten gefunden wurden:
  • Die Elternschule und Nordlicht e.V. ziehen in einen Pavillon der Schule Edwin-Scharff-Ring.
  • Die Volkshochschule zieht in die Schule an der Seebek.
  • Das Haus der Jugend zieht in den Werkstattbereich des Bildungszentrums.
  • Unabhängig vom Abriss des Bildungszentrums musste der Stadtteiltreff AGDAZ seinen bisherigen Standort an der Fehlinghöhe räumen. Dort plant die SAGA den Bau einer Seniorenwohnanlage. Der Umzug musste bereits im April stattfinden, da die Abrissarbeiten in den Maiferien erfolgen sollen. Die GAGFAH hat dem AGDAZ ein leerstehendes Ladenlokal am Cesar-Klein-Ring kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Aufgrund des großen Umfangs der Baumaßnahmen wird es während Abriss und Neubau zu einem teilweise sehr intensiven Baustellenverkehr und auch damit verbundenen Beeinträchtigungen kommen. Alle Beteiligten werden sich hierzu frühzeitig mit den Verantwortlichen vor Ort, zum Beispiel mit der Polizei abstimmen, um bestmögliche Lösungen zu entwickeln. Sowohl beim Abriss als auch bei der Erstellung des Neubaus sind die unvermeidlichen Immissionen (Lärm, ggf. Staub) zu erwarten.

Regelmäßige Informationsveranstaltungen im Stadtteil werden in Zusammenarbeit von Schulbau Hamburg, der steg Hamburg und dem RISE-Gebietsentwickler Lawaetz-Stiftung organisiert.

 

 

 

 

 

 


Petitum/Beschluss:

Der JHA nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n