Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-1321  

 
 
Betreff: Einrichtungen und Angebote der Jugend- und Familienhilfe in Stadtteilen mit Flüchtlingsunterkünften schaffen
Beschluss der Bezirksversammlung vom 09.04.2015 (Drs. 20-1007)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service Beteiligt:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
11.06.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Jugendhilfeausschuss
24.06.2015 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Verwaltung und die zuständige Fachbehörde werden gebeten,

  1. die Standorte von Flüchtlingsunterkünften im Bezirk Wandsbek dahingehend zu untersuchen, ob vor Ort ein adäquates, den Bedürfnissen der Zielgruppe angepasstes Angebot an sozialräumlichen Hilfen und Angeboten zur Verfügung steht,
  2. Konzepte für fehlende und HzE-vermeidende SHA-Angebote zu entwickeln,
  3. zu prüfen, ob das Spielhaus Farmsen für entsprechende Angebote bzw. für welche anderen Angebote und/oder Träger der Jugendhilfe es genutzt werden kann und welcher Finanz- und Personalbedarf hieraus resultiert,
  4. dem Bezirk Wandsbek für diese Zwecke zusätzliche finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen,
  5. den Jugendhilfeausschuss über die weitere Entwicklung zu informieren.

 

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) nimmt zu der  o. g. Beschlussempfehlung wie folgt Stellung:

 

Es ist ein erklärtes Anliegen der FHH, die Integration (junger) Flüchtlinge zu fördern und dazu u.a. die bestehende Infrastruktur der bezirklichen Kinder- und Jugendhilfe zu nutzen.

So sind die im Antrag der Bezirksversammlung Wandsbek dargestellten Bemühungen zu begrüßen, Ressourcen verschiedener bezirklicher Einrichtungen zu bündeln. Insbesondere die für Sozialräumliche Hilfen und Angebote zur Verfügung stehenden Mittel des Bezirksamtes sind im Zuge der laufenden Überprüfung und Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote flexibel und stadtteilübergreifend einsetzbar.

Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum die im Antrag der Bezirksversammlung Wandsbek beschriebenen Planungen aufgegeben wurden, wenn gleichzeitig steigende Bedarfe zur Integration junger Flüchtlinge festgestellt werden.

 

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Fachbehörden und die Bezirksämter zurzeit die aus dem vermehrten Zuzug von Zuwanderern entstehenden Mehrbedarfe im Zuge des Verfahrens zur Antragstellung einer Drucksache erheben.

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n