Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-1656  

 
 
Betreff: Inklusion ernst nehmen, Unterrichtsqualität gewährleisten
Beschluss der Bezirksversammlung vom 09.07.2015 (Drs. 20-1445)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
17.09.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Ausschuss für Soziales und Bildung
12.10.2015 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung vertagt     
16.11.2015 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Soziales und Bildung

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

  1. Die Fraktionen stehen zur Verwirklichung der Inklusion.
  2. Die Fachbehörde wird gebeten dafür Sorge zu tragen, dass die vorgesehene Zahl an Schülern mit besonderem Förderbedarf pro Klasse nicht überschritten wird.

 

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) nimmt wie folgt Stellung:

 

Die Drucksache 20/3641 Inklusive Bildung an Hamburgs Schulen weist aus, dass möglichst nicht mehr als vier Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse unterrichtet werden sollen. Aus Gründen besonderer räumlicher Gegebenheiten oder besonderer pädagogischer Aufgabenstellungen kann die Bemessungsgröße von vier Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse im Einzelfall unterschritten, aus Gründen der regionalen Versorgung und der wohnortnahen Beschulungsmöglichkeit für alle Schülerinnen und Schüler im Einzelfall auch überschritten werden.

 

Um Schülerinnen und Schülern beste Lernvoraussetzungen zu bieten, ist deshalb bei weitest möglicher Berücksichtigung des Elternwunschs, auch die Ausstattung und notwendige Barrierefreiheit der Inklusionsstandorte zu berücksichtigen.

 

Die Erich-Kästner-Stadtteilschule bietet als langjährig erfahrener Inklusionsstandort sehr gute Voraussetzungen der Barrierefreiheit und einen weiten Erfahrungshintergrund für die inklusive Bildung und Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Mit 48 Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen auf 40,4 Vollzeitstellen ist die Schule im Schuljahr 2014/15 optimal ausgestattet.

Im Übrigen siehe Drs. 21/226

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n