Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-1831  

 
 
Betreff: Bürgeranliegen zum Berner Wald
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
12.11.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne vertagt   
10.12.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne überwiesen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
15.12.2015 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die Vorlage wurde im Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne in seiner Sitzung am 10.12.2015 beraten. Der Regionalausschuss überweist die Vorlage zurück an den Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und schlägt vor, die Aufstellung eines Hinweisschildes zu prüfen.

 

 

Im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz wurde am 13.10.2015 seitens eines Bürgers ein Anliegen zum Berner Wald vorgetragen.

Dieses Anliegen wurde einvernehmlich zur Beratung in den zuständigen Regionalausschuss überwiesen.

Zwischenzeitlich hat der Bürger folgende Zusammenfassung seines Anliegens übersandt:

 

 

Der Botanische Verein hat - nach Abstimmung mit dem Volksdorfer Revierförster- durch eine GaLaBau-Firma diverse Kubikmeter Gartenabfälle aus dem Berner Wald abfahren lassen, begleitet von einer Spenden-Werbe-Aktion dafür bei den Anwohnern.

Die beigefügten Bilder machen deutlich, woher die Hauptlast der Abfälle gekommen sein dürfte, sie zeigen Übergänge aus Privatgärten über den nördlichen Randgraben des Berner Waldes.

Rechtlich greifbar sind die Verursacher nicht, da nicht in flagranti feststellbar. Einige Anwohner haben unsere Aktion daher nicht unterstützen wollen, weil nach ihrer Meinung die Verursacher nicht zu übersehen seien.

Auf dem beigefügten Luftbild ist die ungefähre Lage angegeben, dort verläuft am nördlichen Waldrand an den Grundstücksgrenzen ein Graben. Die Gartenzäune stehen jenseits der nördlichen Grabenböschung. Der Graben verläuft also nicht auf Privatgrund.

Die Errichtung von Privatbrücken über den zum Wald gehörenden Graben und die Einrichtung von privaten Trampelpfaden aus den Gärten ist nach dem Hamburgischen Waldgesetz unzussig. Zudem handelt es sich um Landschaftsschutzgebiet, in dem Baulichkeiten ohne ausdrückliche Genehmigung verboten sind.

Auch dürfte, da es sich um einen unterhaltungspflichtigen Graben handelt der Bau von Brücken eine Erschwernis der Unterhaltung darstellen.

Auf jeden Fall bringen diese privaten Hinterausgänge vermeidbare Beeinträchtigungen der Biotopfunktion des Berner Waldes mit sich und sind daher schädlich.

Es wäre daher nützlich, hier ein Zeichen zu setzen. Wenn Natur erhalten werden soll, muss der politische Wille auch da sein, Naturschutzrecht umzusetzen.

 


Petitum/Beschluss:

 

Zur weiteren Beratung.

 


Anlage/n:

Fotos und Karte