Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-1814.1  

 
 
Betreff: Radfahrweg in den Straßen Anderheitsallee und Fritz-Reuter-Straße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort zu Anfragen
Verfasser:Sandro Kappe, Heinz Seier, Claudia Folkers, Eckard Graage, Sören NiehausBezüglich:
20-1814
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
19.11.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Wirtschafts- und Verkehrsausschuss
03.12.2015 
Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses überwiesen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
10.12.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Die Anderheitsallee und die Fritz-Reuter-Straße im Bezirk Wandsbek sind Straßen in einem Wohngebiet in der Nähe vom Ohlsdorfer Friedhof. Beide Straßen weisen keinen Radfahrweg auf.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt Wandsbek:

 

  1. Besteht auf den genannten Straßen noch eine Radwegebenutzungspflicht und gilt diese für den gesamten Verlauf oder nur in Teilbereichen? Wenn ja, seit wann und wer hat diese Anordnung getroffen?

 

  1. Wenn die Radwegebenutzungspflicht für die Straßen aufgehoben wurde, müssen die Radfahrer die Fahrbahn benutzen. Aufgrund der Tatsache, dass die Fahrbahnen auch als Parkplätze dienen und die Straßen begrenzt sind, ist ein verkehrssicheres Radfahren nicht möglich. Wurden dort in den letzten 7 Jahren Verkehrszählungen durchgeführt, wenn ja, mit welchen Ergebnissen? Wenn nein, warum nicht?

 

  1. Wie viele Verkehrsunfälle gab es in den letzten 5 Jahren in diesen Straßen? Bitte auflisten nach Personenschäden (Schwer- und Leichtverletzte), Sachschäden und nach beteiligten Radfahrern und Fußgängern.


 

Im Einvernehmen mit der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 36 nimmt die Verkehrsdirektion 5 als Zentrale Straßenverkehrsbehörde wie folgt Stellung:

 

Zu 1)

Der Straßenzug Anderheitsallee und Fritz-Reuter-Straße befindet sich in Hamburg-Bramfeld. Die Anderheitsallee verläuft in Ost-West-Richtung beginnend am Hohnerkamp und endet an der Fritz-Reuter-Straße. Die Anderheitsallee ist unterbrochen durch die Bramfelder Chaussee. Im Westen der Anderheitsallee schließt sich die Fritz-Reuter-Straße in südlicher Richtung an. Sie endet am Bräsigweg.

Die Straßen befinden sich in einer Tempo 30-Zone, in der die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gilt. In diesen Straßen gibt es keine Radwegebenutzungspflicht. Die Nebenanlagen weisen auch keine baulich hergestellten Radwege auf, die der Radfahrer benutzen könnte oder dürfte. Die Gehwege weisen durchgängig eine Breite von einem bis 1,50 Meter auf. Der Radfahrer muss in diesen Straßen im Mischverkehr mit auf der Fahrbahn fahren. Im Übrigen siehe Antwort des Senats zur Drs. 21/1712.

 

 

Zu 2)

In der Anderheitsallee und der Fritz-Reuter-Straße ist regelhaft das Parken am rechten Fahrbahnrand zulässig. Des Weiteren befinden sich in diesen Straßenzügen einige verkehrsberuhigende Elemente  mit einer Leitplatte VZ 626-10 StVO und festgelegte Parkstände.

Nach Einschätzung der örtlichen Straßenverkehrsbehörde ist in beiden Straßen ein verkehrssicheres Radfahren möglich.

Verkehrszählungen obliegen der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

 

 

Zu 3)

 

 

Gesamt

Personen

leicht verletzt

Personen

schwer verletzt

Radfahrer-Beteiligung

Fußgänger-Beteiligung

2010

15

0

2

2

0

2011

16

0

3

0

1

2012

7

0

1

0

0

2013

29

1

3

0

2

2014

7

0

1

1

0

 

 


Anlage/n:

keine Anlage/n   

Stammbaum:
20-1814   Radfahrweg in den Straßen Anderheitsallee und Fritz-Reuter-Straße   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Anfrage gem. § 27 BezVG
20-1814.1   Radfahrweg in den Straßen Anderheitsallee und Fritz-Reuter-Straße   Interner Service   Antwort zu Anfragen