Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-2185  

 
 
Betreff: Zuwegung Jenfelder Au barrierefrei gestalten
Beschluss der Bezirksversammlung vom 15.10.2015 (Drs. 20-1788.1)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
28.01.2016 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
17.02.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Verwaltung wird gebeten,

  1. die Bordsteine an den Einmündungsbereichen der Wilsonstraße abzusenken
  2. die schlecht begehbaren Wegstrecken herzurichten und mit einem Leitsystem für Sehbehinderte zu versehen
  3. die fehlende Straßenbeleuchtung in der Wilsonstraße auf den letzten 50 m zur Kuehnstraße hin zu installieren
  4. zu prüfen, ob die Mauer am ehemaligen Eingang zum Kasernengelände entfernt werden kann.

 

Das Bezirksamt nimmt zu den Ziffern 1, 2 und 4 wie folgt Stellung:

 

Das Bezirksamt hat im Bereich des Erschließungsgebiets Jenfelder Au die Zuwegung über die Wilsonstraße zum dortigen Inklusionsobjekt kurzfristig verbessert.

 

Um die barrierefreie Zuwegung für das bereits vor Abschluss der Erschließungsarbeiten bezogene Gebäude zu optimieren, sind folgende Maßnahmen bereits umgesetzt worden:

 

-          Im Einmündungsbereich zur Bundespolizei sind die Bordsteine abgesenkt, die Fahrbahn im Querungsbereich neu asphaltiert und die Nebenflächen mit Betonplatten und Glensanda neu befestigt worden.

-          Die provisorischen Parkplätze nördlich der alten Kasernenmauer sind durch Absperrschranken mit Tastleiste abgegrenzt worden, wodurch eine barrierefreie Zuwegung entlang der Parkplätze gewährleistet ist.

-          Der Gehwegbereich vor der Haus-Nr. 45 ist von Bewuchs befreit worden, sodass hier die vollständige Breite wieder nutzbar ist.

-          Die Bordsteine an den Absenkungen des Knotenpunktes Kuehnstraße sind teilweise verbessert worden und ebenfalls barrierefrei nutzbar.

-          Auf der westlichen Seite der Wilsonstraße ist der Gehweg von Unebenheiten befreit und mit einer durchgehenden Glensanda-Schicht eben und verkehrssicher hergestellt worden.

 

Eine weitere Verbesserung wird durch die Arbeiten der Äußeren Erschließung erreicht. Ab April 2016 wird der gesamte Knotenpunkt Kuehnstraße/Wilsonstraße und der Anschluss an die bereits fertiggestellten Bereiche der Wilsonstraße komplett umgebaut. Hierbei erfolgt auch der barrierefreie Ausbau mit einem Leitsystem für Sehbehinderte anhand der bestehenden Richtlinien und nach bereits erfolgter Abstimmung mit den Behindertenverbänden.

 

Die bestehende Mauer am ehemaligen Kaserneneingang ist im B-Plan festgesetzt und bleibt aus Gründen des Denkmalschutzes bestehen. Sie ist in der Umbauplanung berücksichtigt worden und schränkt die barrierefreie Zuwegung des Erschließungsgebiets nicht ein.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt zu Ziffer 3 wie folgt Stellung:

 

Entsprechend der Beschlussvorlage wurde die angesprochene Situation vor Ort geprüft.

Dabei wurde festgestellt, dass sich im Straßenabschnitt der Wilsonstraße zwischen der alten Kasernenmauer und der Kuehnstraße zwei Leuchten der öffentlichen Beleuchtung befinden, wovon jedoch eine Leuchte von einem Baum fast vollständig abgeschattet wird. Im Zuge der Baumaßnahme „äußere Erschließung Jenfelder Au“ wird beabsichtigt, den betroffenen Lichtmast kurzfristig um ca. 5,0 bis 6,0 m aus der Baumkrone heraus zu versetzen. Hierdurch wird sich eine dauerhafte Verbesserung einstellen.

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n