Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-2216  

 
 
Betreff: Bau von Folgeunterkünften für Flüchtlinge Wildes Moor / Glashütter Landstraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Verfasser:Philip Buse, Eckard H. Graage, Claudia Folkers, F. Hoppermann und Sören Niehaus
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
28.01.2016 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek zur Kenntnis genommen     

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Im Landschaftsschutzgebiet Hummelsbüttler Moore soll gemäß Beschluss der Rot-Grünen Regierungskoalition eine Bebauung von 300 Wohneinheiten als Folgeunterbringung auf einem Flurstück mit der Belegenheit Wildes Moor / Glashütter Landstraße bzw. Glashütter Stieg bis zum Ende des laufenden Jahres errichtet werden.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

 

1.)    Welche(s) Flurstück(e) soll(en) hier konkret als Baufläche genutzt werden?

 

2.)    Hält das Bezirksamt Wandsbek die bauverkehrliche Erschließung über den Glashütter Stieg bzw. die Straße Wildes Moor in ihrem jetzigen Zustand für uneingeschränkt möglich?

 

Wenn Nein, wie soll das Baugebiet alternativ erreicht werden?

 

3.)    Besteht für das o.a. Baugebiet eine entsprechende Abwasserentsorgung über die Hummelsbüttler Kanalisation?

 

Wenn Nein, wird die entsprechend notwendige Abwasserentsorgung neu geschaffen, oder soll über das Gebiet von Hamburg-Nord bzw. Norderstedt entsorgt werden?

 

4.)    Ist bereits eine Umlandabstimmung mit Schleswig-Holstein bzw. dem Kreis Bad Segeberg bzw. der Stadt Norderstedt erfolgt?

 

Wenn Ja, wann ist dies geschahen und mit welchem Ergebnis? Wenn Nein, wann wird diese erfolgen?

 

 

 

5.)    Hat das Bezirksamt bzw. die FHH Planungen bezüglich der Einhaltung der möglichen Residenzpflicht einiger der zukünftigen Bewohner der o.a. Folgeunterbringung hinsichtlich des wahrscheinlichen Grenzübertritts zum Nahversorgungszentrum Tangstedter Landstraße in Norderstedt getroffen? Wenn Ja, welche sind dies? Wenn Nein, warum nicht?

 

6.)    Für den Fall, dass eine Ver- bzw. Entsorgung des o.a. Baugebiets über den Bezirk Hamburg-Nord oder die Stadt Norderstedt geplant seien und diese im gegenwärtigen Zeitpunkt als nicht oder nicht ausreichend in ihrer Kapazität erachtet werden, werden die Ausbaukosten von welcher Stelle getragen?

 


Anlage/n:

keine Anlage/n