Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-2725  

 
 
Betreff: Realisierung des Wettbewerbs zur Umgestaltung der Anlage am Kriegerdenkmal am kleinen Bramfelder See, insbesondere Finanzierung der Wettbewerbskosten der ersten drei Preise für die Preisträger im Frühjahr 2017
Eingabe vom 25.04.2016
Status:öffentlichDrucksache-Art:Eingabe
Federführend:Fachamt Sozialraummanagement Beteiligt:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
28.04.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne überwiesen   
Ausschuss für Finanzen und Kultur
31.05.2016 
Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Kultur abgelehnt   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

-          Die Vorlage wurde in der Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne am 28.04.16 beraten, zur Kenntnis genommen und in den Ausschuss für Finanzen und Kultur einstimmig bei Enthaltung der Fraktionen Die Linke und der LFG zur Kenntnisnahme überwiesen mit dem Hinweis den Antrag auf Sondermittel bis zu einer Einigung über das Konzept zu vertagen

 

Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt u.s. Text vom 25.04.2016 als Eingabe an den Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne vor:

 

 

Der Arbeitskreis „Denk-Mal“ hat bisher drei Veranstaltungen des Runden Tisch zur „Umgestaltung des Kriegerdenkmal“ durchgeführt, an denen Vertreter(innen) der in der Bezirksversammlung Wandsbek vertretenen Parteien, aus Verbänden, Vereinen, Schulen, Kirchen, der Stadtteilkonferenz Bramfeld und des Stadtteilarchivs teilgenommen haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen sich dafür aus, für eine Umgestaltung des Kriegerdenkmals Bramfeld gemeinsam mit Schulen und Künstlern im Jahr 2016 einen Wettbewerb auszuloben. Der Arbeitskreis hat daraufhin bei verschiedenen Veranstaltungen in Hamburg auf den geplanten Wettbewerb aufmerksam gemacht, den Verband der Hamburger Geschichtswerkstätten, die GEW, den Landesbetrieb für Lehrerbildung, des weiteren Schulen und andere Stellen und Verbände für eine Beteiligung und Unterstützung angesprochen. 

 

Aufruf und Jury
Im Monat Mai oder Juni 2016 wird der Arbeitskreis zu einem Runden Tisch einladen. Der Runde Tisch wird über die Wettbewerbsbedingungen, über den Wortlaut des Wettbewerbsaufrufs sowie über weitere Vorbereitungen auf den Wettbewerb beraten. Außerdem wird der Runde Tisch eine ehrenamtliche Jury (Preisgericht) berufen. In der Jury werden auch Vertreter(innen) aus den Fachbehörden vertreten sein, die bei der Auswahl des Siegerentwurfs zugleich dessen Realisierbarkeit im Auge haben.
Noch vor Beginn der Sommerferien wird durch die Bekanntgabe des Aufrufs der Wettbewerb öffentlich gestartet und die Schulen und Medien in Kenntnis gesetzt. Der Aufruf wendet sich vorrangig an Schulen, an jugendliche Teilnehmer und an junge Künstlerinnen und Künstler, sowie an regionale Künstlerinnen und Künstler. An dieser Stelle sei angemerkt, dass bereits jetzt Schülerinnen und Schüler des Johannes-Brahms-Gymnasiums Bramfeld erklärt haben, sich am Wettbewerb beteiligen zu wollen.

Wettbewerbsverlauf
In den knapp drei Monat zwischen Schuljahresbeginn am 1. September 2016 bis zum 21. November 2016 können alle Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Entwürfe bei der Jury einreichen. Da am 21.11. in Hamburg zugleich der Bertini-Wettbewerb für das Jahr 2016 endet, haben sich beteiligende Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Entwürfe bei beiden Wettbewerben einzureichen. Das soll die Schulen zu einer Beteiligung an beiden Wettbewerben motivieren. Das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung unterstützt den Wettbewerb und unterbreitet ab dem neuen Schuljahr den Schulen das Angebot, in einem Einführungsseminar sich mit der Thematik der Kriegerdenkmäler vertraut zu machen.

 

Jury und Preisverleihung
Im Januar 2017 wird die Jury zusammentreten und aus den eingereichten Entwürfen drei Preiswürdige auswählen.

Bereits jetzt haben Hamburger Verbände ihr Interesse bekundet, sich mit eigenen Preisstiftungen an der Preisverleihung zu beteiligen (Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.; GEW). So will die GEW mit einem eigenen Preis Entwürfe aus den Schulen auch dann würdigen, wenn die Jury Entwürfe aus den Schulen nicht für preiswürdig erachtet.

Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt EUR 1750,00 gestiftet. Die Preise für die besten drei Entwürfe sollen in Form des Preisgeldes in Verbindung mit jew. einer Urkunde überreicht werden:

 

1. Preis               1.000,00 Euro

2. Preis                500,00 Euro

3. Preis                250,00 Euro

 

Die öffentliche Preisverleihung wird im Frühjahr 2017 stattfinden. Zeitgleich beginnt die öffentliche Präsentation der eingereichten Entwürfe.

 

 

Antrag
Wir beantragen die finanzielle Zuwendung in Höhe EUR 2.900,00.

 

Der Ausgaben in Höhe von insgesamt EUR 3.400,00 setzen sich wie folgt zusammen
 

Angaben in EUR:

  • Preisgelder                                                                       1.750,00
  • Druckkosten Wettbewerbsflyer / Aufruf                 300,00
  • Druckkosten 50 Plakate Wettbewerb                   80,00
  • 2 x Saalmiete à 150,00 EUR                                                300,00
  • Ausgaben Jury                                                              170,00
  • Öffentliche Präsentation der Entwürfe (Raummiete, Kopien Handreichung, temporäre Internetpräsenz)                                                           400,00
  • Druckkosten für Pressereader                                  50,00             
  • Druckkosten Ergebnisbroschüre                               350,00

Gesamtausgaben:                                                        3.400,00

 

Auf das Kalenderjahr 2016 entfallen Kosten in Höhe von EUR    530,00
Auf das Kalenderjahr 2017 entfallen Kosten in Höhe von EUR 2.870,00

 

Einnahmen in EUR:

  • Eigenanteil Arbeitskreis Denk-Mal                                             100,00
  • Zuwendung Willi-Bredel-Gesellschaft                                      200,00
  • Zuwendung Hamburger Geschichtswerkstätten e.V. (beinhaltet nicht das vom

Geschichtswerkstättenverband gestiftete Preisgeld

                200,00

  • Zuwendung Bezirksversammlung                                           2.900,00

Gesamteinnahmen:                                                        3.400,00

 

Die Abwicklung der Finanzen erfolgt über das Konto des Antragstellers oder an ein noch zu benennendes Gremium.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n