Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-3469  

 
 
Betreff: Querungshilfe in der Gründgensstraße/Schreyerring
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raumes Beteiligt:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
    Interner Service
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
03.11.2016 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Mit Drucksache 20-1162 beantragte die CDU-Fraktion, dass an der Kreuzung Gründgensstraße / Schreyering / Cesar-Klein-Ring  Verkehrszählungen vorzunehmen sind, um die Anzahl der Fußgänger in den Morgenstunden zwischen 07.00 Uhr und 08.30 Uhr und mittags zwischen 13.00 Uhr – 15.00 Uhr  zu ermitteln. Daraus sollten weitere mögliche Maßnahmen abgeleitet werden.

 

Hintergrund

Im Rahmen der Planungen zum Busbeschleunigungsprogramm wurde die gesamte Gründgensstraße vom Edwin-Scharff-Ring bis zum Leeschenblick baulich und verkehrstechnisch umgebaut. Auch der Bereich am Einkaufszentrum Steilshoop zwischen der Gründgensstraße / Schreyerring und Gründgensstraße / Cesar-Klein-Ring wurde umgestaltet. Dieser Bereich wurde zu einer Tempo-30-Zone ausgewiesen. Die Querung der Fahrbahn an der Gründgensstraße / Schreyerring Richtung Steilshooper Allee wurde für die Fußgänger mit einer Querungshilfe ausgestattet. Diesen Weg aus dem Schreyerring kommend in Richtung Steilshooper Allee und dann zur Schule Appelhoff benutzen sehr viele Schüler und Schülerinnen. Die Schule Appelhoff an der Steilshooper Straße ist eine Ganztagsgrundschule mit Vorschulklassen. Rund 300 Schüler und Schülerinnen lernen hier.

 

Trotz der vorhandenen Tempo-30-Regelung und der Querungshilfe sind viele Schülerinnen und Schüler unsicher beim Queren der Fahrbahn, zumal sie die gefahrenen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge nicht abschätzen können und somit ein latentes Gefahrenpotential vorhanden ist.

Im Erläuterungsbericht des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer vom 05.07.2013 wird in der Anlage 1 auf Seite 9 darauf hingewiesen, dass, wenn diese Querungsstelle an dieser Stelle nicht ausreichend ist, die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt  besteht, dort einen Fußgängerüberweg oder eine Fußgängerlichtzeichenanlage zu installieren.

Eine Überprüfung, ob Querungshilfen erforderlich sind, erfolgte bisher nicht. Mit Hilfe der Verkehrszählung sollte geprüft werden, ob Querungshilfen erforderlich sind.

 

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes hat dazu wie folgt Stellung genommen:

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation – VE 11 hat am 08.11.2012 eine Fußgängerzählung an den Knotenpunkten Gründgensstraße / Schreyerring (West) / Cesar-Klein-Ring (West) und Gründgensstraße / Schreyerring (Ost) / Cesar-Klein-Ring (Ost) durchgeführt.

 

Diese Ergebnisse wurden vor den Umbaumaßnahmen erhoben und sind daher nicht zielführend.

Daher hat der Regionalausschuss erneut die Verwaltung gebeten, die Erhebung vorzunehmen.

 

Darauf antwortete das Bezirksamt Wandsbek:

Verkehrszählungen für Bezirksstraßen fallen in die Zuständigkeit der Bezirke. Bisher waren jedoch Verkehrszählungen im Vorlauf einer Straßenmaßnahme für das Bezirksamt Wandsbek nicht notwendig. Abgesehen von den dazu fehlenden fachlichen Kenntnissen stehen dafür auch keine Personalkapazitäten zur Verfügung.

 

Lösungsmöglichkeit

In Anbetracht der fehlenden Personalkapazitäten beim Bezirksamt für die Erhebung der geforderten Zahlen muss sich die Politik auf die eigenen Erkenntnisse verlassen. Die vermehrten Beschwerden die Anwohnerinnen und Anwohner sowie das bestehende Gefahrenpotenzial insbesondere für Kinder bedingen eine zeitnahe Lösung.

Die zuständige Behörde sollte daher gebeten werden, zu prüfen, ob die Einrichtung von Querungshilfen möglich ist.

 


Petitum/Beschluss:

Die zuständige Behörde wird gebeten, den Vorschlag des Fußgängerüberweges bzw. der Lichtzeichenanlage an der Ecke Gründgenstraße/Schreyerring zu prüfen! (Siehe Erläuterungsbericht des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer vom 05.07.2013 in der Anlage 1 auf Seite 9).

 

Die etwaigen Umsetzungsmöglichkeiten, Standorte sowie die entsprechenden Kosten sind dem Regionalausschuss und dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss mitzuteilen.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n