Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-3913  

 
 
Betreff: Projektförderung Offene Seniorenarbeit
Hier: Antrag BHH Sozialkontor "Sport verbindet - Inklusive Bewegungsgruppe für Senioren"
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Interner Service Beteiligt:Fachamt Sozialraummanagement
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Bildung
06.02.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

  1. Ausgangslage:

Mit dem o.g. Beschluss wurde aus der Rahmenzuweisung Offene Seniorenarbeit 12.000 € zur Verfügung gestellt, um im Haushaltsjahr 2017 in der Seniorenarbeit sowohl ergänzende als auch neue Projekte durchführen zu können.

  1. Sachverhalt:

Im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von Angeboten in der bezirklichen Seniorenarbeit  können neben den ausdrücklich aufgeführten Einrichtungen/Maßnahmen von Seniorentreffs, Seniorengruppen, einmaligen Gemeinschaftsangeboten und Begleitdiensten auch weitere, die offene Seniorenarbeit fördernde, Angebote, finanziell unterstützt werden.

 

Folgender Antrag ist eingegangen:

 

Träger

Projektthema

Gesamt- kosten(€)

Eigenanteil  (€)

Beantragter Zuschuss(€)

BHH Sozialkontor gGmbH

c/o Hilda-Heinemann Haus

Sport verbindet Inklusive Bewegungsgruppe für Senioren“

vom 01.04. 31.12.2017

9 Monate 1x wöchentlich =

36 Einzelveranstaltungen

2.233,17

971,65

1.261,52

Gesamt:

 

2.233,17

971,65

1.261,52

 

Durch die neue Globalrichtlinie zur bezirklichen offenen Seniorenarbeit in der FHH wurden die gestalterischen auf die Arbeitsfelder der Seniorenarbeit bezogenen Handlungsspielräume der Bezirke erweitert.

 

 

Mit dem Projekt „Sport verbindet: Inklusive Bewegungsgruppe für Senioren im Stadtteil Farmsen-Berne“ bietet die BHH Sozialkontor gGmbH in Kooperation mit dem Hamburger Sportbund ein wohnortnahes Bewegungsangebot für ältere Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil Farmsen-Berne an. Insbesondere werden Seniorinnen und Senioren angesprochen, die bewegungseingeschränkt sind und ein Angebot, das mit höheren Kosten verbunden ist, nicht wahrnehmen können.

Durch diese Kooperation entsteht für beide Institutionen eine deutliche Win-Win-Situation: Der Einrichtung wird ein niedrigschwelliges, bedarfsorientiertes und qualifiziertes Bewegungskonzept „geliefert“, das von älteren Menschen aus dem direkten Wohnumfeld genutzt werden kann. Für den Sportverein entstehen durch das Konzept neue Zielgruppen, potenzielle Neu-Mitglieder und weitere „Sportstätten“.

Beide Kooperationspartner reagieren auf die Herausforderungen des demographischen Wandels und leisten einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Gesundheitsvorsorge für Seniorinnen und Senioren.

 

Das Ziel einer derartigen Kooperation ist es, Bewegung älterer Menschen speziell in Senioren-Einrichtungen zu fördern, da es hier häufig an Bewegungsangeboten fehlt. Bewegung leistet einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung und Prävention im Alter. Es werden die vorhandenen Ressourcen gestärkt, die Mobilität erhalten und gefördert und gesundheitliche Risiken gemindert.

 

Der vorliegende Antrag erfüllt die o.g. Fördervoraussetzungen und bietet mit dem Projekt „Sitzgymnastik für Seniorinnen und Senioren“ ein niedrigschwelliges und inklusives Sportangebot in dem auch die Bedürfnisse von behinderten Menschen berücksichtigt werden.

 

Bei erfolgreicher Durchführung sollte das Konzept in der bezirklichen offenen Seniorenarbeit eingesetzt und auf andere Senioreneinrichtungen übertragen werden. Die Schlussfolgerungen sollen Impulse für weitere Konzepte in der offenen Seniorenarbeit liefern, um die Zielgruppe von behinderten Menschen erfolgversprechender zu erreichen.

 

Es stehen ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung.

 

 

3         Bewertung:

Aus fachlicher Sicht ist das Projekt der BHH Sozialkontor gGmbH sehr unterstützungswürdig. Die Kombination aus körperlicher Aktivierung und Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe bietet aufgrund des Modellcharakters die Chance, dass daraus gewonnene Erkenntnisse längerfristig auf die Seniorenarbeit wirken.

 


Petitum/Beschluss:

 

Der Ausschuss für Soziales und Bildung wird um Zustimmung gebeten.

 

 


Anlage:

Antrag BHH Sozialkontor (nicht-öffentlich)