Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-4902  

 
 
Betreff: Mit Pyrrolizidinalkaloiden belasteter Honig
Beschluss der Bezirksversammlung vom 22.06.2017 (Drs. 20-4354.1)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Interner Service
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
02.11.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
07.11.2017 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Alstertal
15.11.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
15.11.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Rahlstedt
15.11.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
16.11.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne zur Kenntnis genommen   
Regionalausschuss Walddörfer
16.11.2017 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Das Bezirksamt Wandsbek wird aufgefordert, dem UGV darüber zu berichten

  • wo und in welchem Maße diese Wildpflanzen, die Pyrrolizidinalkaloide (PA) bilden, in den Grüngebieten in Wandsbek vorkommen,
  • welche Maßnahmen ergriffen werden, um diese Wildpflanzen zurückzudrängen und welche Erfolge dabei erreicht werden, und wie seitens der Verwaltung u. a. durch Lebensmittelkontrollen bisher und zukünftig sichergestellt wird, dass Lebensmittel wie Honig nicht durch diese Giftstoffe belastet werden.
  • Es wird gebeten, einen Referenten des Imkerverbandes in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz einzuladen und die Problematik des mit Pyrrolizidinalkaloiden belasteten Honigs einzuschätzen.

 

 

 

Stellungnahme des Bezirksamtes Wandsbek:

Wildpflanzen, die Pyrrolizidinalkaloide (PA) bilden, kommen in den bezirklichen  Grüngebieten überall vor: Wege- und Straßenränder, Parks, Naturschutzgebiete (NSG) - entsprechend lässt sich das Maß auch nicht konkret fassen.

 

Bei dem Jakobskreuzkraut (JKK) handelt es sich um eine heimische Pflanze. Allgemein gültige Festsetzungen zum Umgang mit dieser Pflanze oder gar ein Bekämpfungsgebot gibt es nicht.

Ein Massenvorkommen im NSG Hummelsbüttler Moore wurde durch mehrmalige Mahd, händisches Herausziehen und Nachsaat von nicht deckenden Grasnarben erfolgreich bekämpft. Zielrichtung war dort jedoch der Erhalt der Artenvielfalt (Massenvorkommen), nicht die Bekämpfung des JKK aufgrund der o.g. Problematik.

 

 

Es gibt im Internet u.a. zwei Seiten, die sich mit dem Thema Pyrrolizidinalkaloide PA in Honig ausführlich beschäftigen und dazu viele Fragen klären, das Bundesministerium für Risiko (BfR) und das Land Schleswig Holstein:

 

http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-pyrrolizidinalkaloiden-in-lebensmitteln.pdf

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/lebensmittel/honig.html

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversamlung nimmt Kenntnis.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n