Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-5270.1  

 
 
Betreff: TSV Wandsetal - vom Schlusslicht zur Spitze - Sportpark Friedrichshöh endlich zukunftsfähig modernisieren!
Beschlussvorlage des ASB
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Bezüglich:
20-5270
Federführend:Interner Service Beteiligt:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.01.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

  • einstimmiger Beschluss des ASB bei Enthaltung der LFG vom 8.1.2018 über den Ursprungsantrag von SPD u. Grünen Drs. 20-5270

 

Der TSV Wandsetal ist mit rund 1600 Mitgliedern und 18 angemeldeten Fußballmannschaften zum Spielbetrieb einer der größten Sportvereine im Kerngebiet Wandsbek. Das Vereinsleben findet aktuell vor allem auf den Sportanlagen Friedrichhöh und dem Sportpark Hinschenfelde (vereinseigene Anlage, Naturrasen) statt.

 

Mit der Sportanlage Friedrichshöh bespielt der Verein u.a. aktuell drei Großspielfelder (Tenne) und ein Kleinspielfeld (Naturrasen). Der Zustand der Spielflächen ist laut dem aktuellen Pflegezustandsbericht schlecht bis sehr schlecht. Ausgehend von einer neuen und frisch modernisierten Sportanlage (100%), konstatiert der Bericht den Zustand der Plätze Friedrichshöh mit 52,50% (Platz 1), 49,58% (Platz 2) und 36,11% (Platz 3). Damit bilden die Sportflächen des TSV Wandsetal das Schlusslicht im gesamten Bezirk. Diese große Sportanlage, mit insg. 3,5 Spielflächen und mitten im Wandsbeker Kerngebiet gelegen, kann aufgrund des schlechten Zustandes kaum noch genutzt werden. Die Folge ist, dass der Verein vermehrt mit zahlreichen Mitglieds-Abgängen und hohen Ausfallzeiten zu kämpfen hat. Dem Verein zu einer Trendwende zu verhelfen ist der erklärte politische Wille der Koalitionsfraktionen. Gemeinsam mit dem TSV wurde hierfür ein Konzept für eine moderne und nachhaltige Sportanlage an der Friedrichshöh entwickelt.

 

Die Sportanlage Friedrichshöh liegt in unmittelbarer Nähe zur Wohnunterkunft „Am Stadtrand“ und kann damit (sofern sie bespielbar ist) eine wichtige Vorrausetzung für eine nachhaltige Integrationsarbeit im Stadtteil darstellen.

 

Das Konzept beinhaltet vor allem zwei Maßnahmen, die jeweils in zwei Schritten zu realisieren sind. Die erste Maßnahme betrifft die Plätze 2 und 3. Die beiden Plätze sollen zunächst angeglichen und dann zu einem Kunstrasenplatz umgebaut werden. Die günstigen Gegebenheiten vor Ort ermöglichen eine verhältnismäßig schnelle Verwirklichung. Das finanzielle Volumen dieser ersten Maßnahme würde sich auf rund 750.000 Euro belaufen, die Fertigstellung ist auf Ende 2018 datiert.

 

Die zweite Maßnahme betrifft den Platz 1, einschließlich der vorhandenen Laufbahn (beides aktuell Tenne-Begebenheiten). Da der TSV Wandsetal nicht nur ein Fußball-, sondern auch ein Leichtathletikverein ist, halten wir es für wichtig, neben einem Kunstrasenplatz auch eine neue und zukunftsfähige Laufbahn (Tartanbahn) zu installieren. Bei den Erwägungen hierzu spielt auch der Umstand eine Rolle, dass im gesamten Wandsbeker Kerngebiet derzeit noch keine zeitgemäße Leichtathletik-Laufbahn vorhanden ist. Eine Weiterentwicklung ist daher unabdingbar. Diese zweite Maßnahme soll im Zeitraum 2020-21 realisiert werden.

 

Der Gesamtumfang beider Maßnahmen für den TSV Wandsetal beläuft sich addiert auf rund 2.000.000,-€ und würde damit die größte Investition in eine öffentliche Sportanlage in Wandsbek bedeuten.

 

Die Sportanlage Friedrichshöh kann mit diesen Maßnahmen grunderneuert und zukunftsfähig aufgestellt werden und schafft hierdurch den qualitativen Anschluss an bereits existierende Sportanlagen in Hamburg.

 


Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Wandsbek beschließen:

 

Die Bezirksverwaltung in Wandsbek sowie das Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau werden aufgefordert:

 

  1. Den TSV Wandsetal mit 750.000 Euro in den Jahren 2018/2019 für die Maßnahme 1 (ein Kunstrasenplatz für die Plätze 2 und 3) im Maßnahmenplan des bezirklichen Sportstättenbaus zu priorisieren.

 

  1. Mit den konkreten Planungen für die Sportanlage Friedrichshöh (Maßnahme 1) unverzüglich zu beginnen.

 

  1. Die Maßnahme 2 zu Beginn der neuen Legislatur (Mai/Juni 2019) inklusive aktualisierter Kostenaufstellung in der Bezirksversammlung Wandsbek zur Abstimmung zu stellen.

 


Anlage/n:

 

keine Anlage/n