Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-5469.1  

 
 
Betreff: Riesenbärenklau-Bekämpfung Hummelsbütteler Berg
Beschlussvorlage des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Bezüglich:
20-5469
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
15.02.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

-          Ursprüngliche Vorlage (Drs. 20-5469) wurde in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz am 13.02.2018 beraten

-          Einstimmig geändert beschlossen

 

Die Erfolge bei der Bekämpfung des Riesenbärenklaus auf dem Hummelsbütteler Berg wurden zuletzt bei der Ortsbegehung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz am 10. November 2017 und im UGV am 19. Dezember 2017 vorgestellt.

 

Vor dem Hintergrund der besonderen Schwierigkeiten am Standort Hummelsbütteler Berg hatte der UGV für die Jahre 2015 bis 2017 dort einer Bekämpfung mit Herbiziden zugestimmt (Drs.20-1269, Drs.20-2435 und Drs. 20-4857).

 

Das Bezirksamt bereitet die Bekämpfung des Riesenbärenklaus 2018 vor. Nach den guten Erfahrungen in den vergangenen Jahren bittet das Bezirksamt für 2018 erneut um Zustimmung, die Bekämpfung dieser in Hamburg eingeschleppten und sich stark ausbreitenden Pflanzenart (sogenannter invasiver Neophyt) am Hummelsbütteler Berg mit einem dafür zugelassenen Herbizid und nach Maßgabe der Drs.20-1269 und 20-4857 vorzunehmen.

 

Es wird ein nicht auf Gräser wirkendes Unkrautbekämpfungsmittel verwendet und in Einzelpflanzenbehandlung ausgebracht. Dadurch und durch den Umstand, dass in Gesellschaft zum Riesenbärenklau andere Pflanzen so gut wie keine Entwicklungschance haben, ist mit negativen Auswirkungen auf benachbarte Flächen und Pflanzen nicht zu rechnen.

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung stimmt zu unter dem Vorbehalt,

  1. dass alle Mitglieder des Fachausschusses sowie Vertreter/-innen der Naturschutzverbände (NABU, BUND und Botanischer Verein) per E-Mail vor dem bevorstehenden Herbizideinsatz benachrichtigt werden, sobald dieser Termin feststeht und zwar schnellstmöglich ab Kenntnis aber mindestens drei Tage vorher.
  2. zeitnah nach dem Herbizideinsatz ein gemeinsamer Ortstermin vereinbart wird (Fachsprecher/-innen, Naturschutzverbände und Verwaltung).

 


Anlage/n:

keine Anlage/n  

Stammbaum:
20-5469   Riesenbärenklau-Bekämpfung Hummelsbütteler Berg   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Beschlussvorlage
20-5469.1   Riesenbärenklau-Bekämpfung Hummelsbütteler Berg Beschlussvorlage des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Beschlussvorlage