Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-5633  

 
 
Betreff: Integration im Bezirk Wandsbek verbessern!
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Verfasser:Sandro Kappe, Claudia Folkers, Jörn Weiske,
Franziska Hoppermann, Eckhard Graage (alle CDU-Fraktion)
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
22.03.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

„Bundesfamilien- und das Bundesbauministerium haben gemeinsam das neue Modellprogramm "Jugendmigrationsdienste im Quartier" gestartet. Mithilfe des Programms sollen das Wohnumfeld junger Menschen verbessert und Vorurteile abgebaut werden.

 

Seit 2017 fördern das Bundesbau- und das Bundesfamilienministerium gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren. Ab 2018 bauen beide Ressorts mit dem Modellprogramm "Jugendmigrationsdienste im Quartier" ihr Engagement an weiteren Standorten aus. Ab sofort wird jedes Bundesland mit einem Modellprojekt unterstützt, um das gemeinsame Miteinander von Jugendmigrationsdienst und Nachbarschaft zu stärken und das Wohnumfeld junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern.“

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/neues-programm-zur-staerkung-von-jugendlichen-/121306

 

Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, wird jedes Bundesland mit einem Modellprojekt unterstützt, um das gemeinsame Miteinander von Jugendmigrationsdienst und Nachbarschaft zu stärken und das Wohnumfeld junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern.

 

Es ist angezeigt, dass auch Hamburg dieses Programm in Anspruch nimmt.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass die Integrationszentren in Steilshoop, Rahlstedt und Wandsbek-Kern trotz veränderter Situationen nicht ausgebaut worden sind, sollte geprüft werden, ob eine derartige Stelle in den größten Hamburger Bezirk Wandsbek angegliedert werden könnte.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die zuständige Behörde:

 

  1. Wurde bereits in Hamburg eine Jugendmigrationsdienststelle geschaffen?
    1. Wenn ja, in welchem Stadtteil?
    2. Wenn nein, warum nicht?

 

  1. Soll das Modellprogramm "Jugendmigrationsdienste im Quartier" in Anspruch genommen werden?
    1. Wenn ja, in welchem Stadtteil soll das Programm gestartet werden?
      1. Wurde geprüft, ob das Programm in Steilshoop oder Rahlstedt gestartet werden könnte?
      2. Ist bekannt, dass fundamentalistische Gruppierungen versuchen in Steilshoop Einfluss zu nehmen(beispielsweise im Haus der Jugend)?
      3. Nach welchen Kriterien wird bestimmt, welcher Stadtteil das Programm erhalten soll?
    2. Wenn nein, warum soll das Programm nicht gestartet werden?

 

  1. Wie viele Mittel werden/wurden dem Integrationszentrum Steilshoop in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018 zur Verfügung gestellt?

 

  1. Wie viele Mittel werden/wurden dem Integrationszentrum Wandsbek Kern in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018 zur Verfügung gestellt?

 

  1. Wie viele Mittel werden/wurden dem Integrationszentrum Rahlstedt in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018 zur Verfügung gestellt?

 

  1. Wie viele Beschäftigte/Nutzer/Klienten wies/weist das Integrationszentrum Steilshoop in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018?

 

  1. Wie viele Beschäftigte/Nutzer/Klienten wies/weist das Integrationszentrum Wandsbek Kern in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018?

 

  1. Wie viele Beschäftigte/Nutzer/Klienten wies/weist das Integrationszentrum Rahlstedt in den Jahren 2014/2015/2016/2017 und 2018?

 

  1. Wurde seitens der Verwaltung geprüft, die Mittel für die Integrationszentren in Anbetracht der geänderten Lage zu erweitern?
    1. Wenn ja, welches Ergebnis wurde erzielt?
    2. Wenn nein, warum nicht?

 

  1. Welche Planungen werden hinsichtlich der Integrationszentren verfolgt?

 

 

 


Anlage/n:

keine Anlage/n       

Stammbaum:
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