Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-7379  

 
 
Betreff: BRAKULA: Barrierefreier Zugang
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service Beteiligt:Dezernat Steuerung und Service
    Fachamt Sozialraummanagement
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Bildung
15.04.2019 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Bildung zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Der BRAKULA ist das erste und größte Stadtteilkulturzentrum im Nordosten Hamburgs. Beheimatet in einem 135 Jahre alten Bauerhaus mitten in Bramfeld steht der BRAKULA seit 35 Jahren für eine nicht kommerzielle, stadtteilbezogene Kultur- und Bildungsarbeit. Als eines von 29 Stadtteilkulturzentren ist der BRAKULA ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in Hamburg und einer der wenigen Kultureinrichtungen im Bezirk Wandsbek. Der BRAKULA trägt Kultur in den Stadtteil, setzt Akzente und lebt von den Impulsen, die von den Menschen aus dem Stadtteil kommen.

Der BRAKULA wird auch von vielen Menschen mit Behinderung aufgesucht. Leider können nicht alle Menschen mit Behinderung das Gebäude ohne Hilfe nutzen. Hintergrund ist, dass die Türen nur manuell geöffnet werden können.

Wer nicht mehr ganz sicher auf den Beinen ist oder sogar einen Rollator, einen Rollstuhl oder ein Elektromobil nutzt, weiß, wie viel leichter der Alltag zu bewältigen ist, wenn das Umfeld barrierefrei oder barrierearm gestaltet ist. Dazu gehört auch, dass Eingangstüren für Stadtteilkulturzentren barrierefrei und schwellenfrei sein müssen - sonst können sie für gehbehinderte Bewohner zu unüberwindbaren Hindernissen werden.

Für einen barrierefreien Zugang sind elektronische Türöffner angezeigt.

Nach Kostenschätzungen der BRAKULA soll das Material (2 Türöffner a 1.226 €, Verbindungsset, Taster, Kabelübergang, Schaltkontakt und Brandschutz-Card) 4.592 € kosten, für Tischler- Maler und Elektroarbeiten wird mit 1.100 Euro gerechnet. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von 5.692 € gerechnet. Um mögliche Kostensteigerungen abfedern zu können, sollten bis zu 7.500 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Der Inklusionsfonds des Bezirksamtes Wandsbek weist noch Restmitteln in Höhe von 7.606 Euro auf. Das kann sich noch etwas erhöhen, weil die Dolmetschermittel nicht in voller Höhe ausgeschöpft wurden. Des Weiteren stehen für Inklusionsprojekte noch unglaubliche 106.500 € zur Verfügung.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Das Bezirksamt wird gebeten die Türen im BRAKULA aus den Mittel des Inklusionsfonds
barrierefrei herzurichten. Für diese Maßnahme sind bis zu 7.500 Euro zur Verfügung zu stellen.

 

 


Anlage/n:

keine Anlage/n